Aussichten vor dem Saisonstart

Nowitzki, Schröder, Theis und Co.: NBA so deutsch wie noch nie

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Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks) geht in seine 21. NBA-Saison.

Dirk Nowitzki wird sich einen bemerkenswerten Rekord sichern, Dennis Schröder muss sich in neuer Rolle beweisen. Die kommende NBA-Saison bietet aus deutscher Sicht reichlich spannende Geschichten.

Dallas - Vor dem womöglich letzten Jahr von Dirk Nowitzki ist die deutsche Zukunft in der NBA gesichert. So viele Profis aus Deutschland wie noch nie zuvor gehen in die neue Saison der nordamerikanischen Profiliga. Die Rollen sind dabei höchst unterschiedlich: Vom Superstar kurz vor der Rente über den Ex-Anführer in neuer Rolle bis zu einer Reihe von Rookies.

Wir beleuchten die Aussichten des deutschen NBA-Septetts vor dem Saisonstart am Dienstag (Ortszeit). Darüber hinaus finden Sie auf tz.de* den Spielplan der NBA-Saison 2018/2019.

Dirk Nowitzki (40 Jahre alt/Dallas Mavericks/21. NBA-Saison)

Der Würzburger wird seiner großen Karriere mindestens einen Rekord hinzufügen. Als erster Spieler der Geschichte geht Nowitzki in seine 21. NBA-Saison für denselben Klub. Nur drei Profis haben überhaupt jemals zuvor so eine lange NBA-Laufbahn absolviert. Nach einer Knöchel-OP im April ist er zum Saisonstart noch nicht wieder fit und muss mindestens noch zwei Wochen pausieren, Coach Rick Carlisle plant seinen Routinier erstmals dauerhaft als Reservist von der Bank ein.

Die Chancen auf Erfolg sind so hoch wie lange nicht mehr: Rookie Luka Doncic und Center DeAndre Jordan sorgen für neue Qualität bei den Mavs. „Hoffentlich geht es für uns in die richtige Richtung“, sagt Nowitzki. Seit dem Meistertitel von 2011 hat Dallas keine Playoff-Serie mehr gewonnen.

Dennis Schröder (25/Oklahoma City Thunder/6. NBA-Saison)

Für die Atlanta Hawks war der Aufbauspieler Anführer - bei seiner neuen Mannschaft steht Schröder im Schatten von Superstar Russell Westbrook. Doch der Trade vom schlechtesten Team im Osten zu einem sicheren Playoff-Kandidaten im Westen dürfte sich auszahlen. Die beiden Guards ergeben eines der explosivsten Duos, der Braunschweiger besitzt Chancen auf die Auszeichnung als bester Sechster Mann der NBA. Am Ende der Partien dürften sie zusammen auf dem Parkett stehen. „Wie er jedes Spiel angeht, ist Wahnsinn. Ich will von ihm lernen“, sagte Schröder über Westbrook.

Dennis Schröder wurde im Sommer von den Atlanta Hawks zu den Oklahoma City Thunder getradet.

Maxi Kleber (26/Dallas Mavericks/2. NBA-Saison)

Der zweite gebürtige Würzburger in Dallas ist weniger für offensive Glanzmomente als defensive Arbeit zuständig. In seiner ersten Saison startete Kleber beachtliche 36-mal und darf nun auch durch Pausen von Nowitzki immer wieder auf Einsatzzeiten hoffen. Vor allem an seinem Dreipunktewurf hat der frühere Münchner im Sommer gearbeitet.

Maxi Kleber wusste bei den Dallas Mavericks in der letzten Saison zu überzeugen.

Daniel Theis (26/Boston Celtics/2. NBA-Saison)

Ein Meniskusriss beendete sein gutes erstes NBA-Jahr im März, nun ist das Knie komplett ausgeheilt. Mit harter Verteidigung überzeugte der frühere Bamberger bislang auch die Celtics-Fans, erhielt als ein Publikumsliebling eigene Spitznamen wie „Vanilla Theis“. Mit Boston besitzt Theis durchaus Chancen auf den Einzug ins NBA-Finale.

Daniel Theis gilt mit den Boston Celtics als Titelanwärter.

Isaiah Hartenstein (20/Houston Rockets/1. NBA-Saison)

Für sein erstes US-Jahr in der Ausbildungsliga G-League wurde der Center mit einem festen NBA-Vertrag belohnt. Der 2,13-Meter-Hüne Hartenstein spielte bei den Houston Rockets an der Seite von Superstar James Harden um den Titel, muss aber um Minuten auf dem Feld kämpfen.

Die Mannschaftskollegen von Isaiah Hartenstein bei den Houston Rockets heißen unter anderem James Harden, Chris Paul und Carmelo Anthony.

Moritz Wagner (21/Los Angeles Lakers/1. NBA-Saison)

Legende Magic Johnson hieß ihn bei den Lakers willkommen, Superstar LeBron James spielt an seiner Seite: Der NBA-Traum erfüllt sich für den Berliner beim schillerndsten Team der Liga. Nach einer erfolgreichen College-Karriere wurde der Center in der ersten Runde der Draft ausgewählt und sollte den Sprung in die Rotation schaffen. Zuletzt bremste Wagner jedoch eine Knieblessur noch aus.

Moritz Wagner spielt künftig mit NBA-Star LeBron James bei den Los Angeles Lakers.

Isaac Bonga (18/Los Angeles Lakers/1. NBA Saison)

In den Vorbereitungsspielen genoss der Ex-Frankfurter schon in Kurzeinsätzen die NBA-Atmosphäre. Sein Auftakt in Übersee wird für den Flügelspieler aber zum Lernjahr. Bonga dürfte vor allem in der Entwicklungsliga G-League auflaufen. Der Jung-Nationalspieler ist nicht der einzige Profi seiner Familie: Der ältere Bruder Tarsis spielt beim Fußball-Drittligisten FSV Zwickau.

In der Preseason durfte Youngster Isaac Bonga bereits NBA-Luft schnuppern.

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 10: Miami Heat - 1,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 10: Miami Heat - 1,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 8: Los Angeles Clippers - 2,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 8: Los Angeles Clippers - 2,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 7: Houston Rockets - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 7: Houston Rockets - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP

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dpa

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