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DOSB-Appell: „Outdoor-Sport-Garantie für alle“

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Das Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Der Deutsche Olympische Sportbund appelliert angesichts der aktuellen Corona-Lage an die Politik, den Vereins- und Breitensport nicht wieder einzuschränken.

Frankfurt/Main - „Der Fehler des Vorjahres, als die weitgehende Schließung von Spiel- und Sportstätten und die Kontaktbeschränkungen die rund 27 Millionen Mitglieder von Sportvereinen und alle anderen Menschen in Deutschland zur Bewegungslosigkeit verurteilten, darf sich nicht wiederholen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

In der Stellungnahme zur Verbändeanhörung des Hauptausschusses im Bundestag und in einem Schreiben an die am 18. November tagende Bund-Länder-Runde fordert der DOSB laut einer Mitteilung eine „Outdoor-Sport-Garantie für alle“: Das Infektionsrisiko im Außenbereich sei anerkannt geringer. Mehr als eine 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) dürfe deshalb für den Sport unter freiem Himmel nicht gelten. Für Sport im Innenbereich sei 2G (geimpft oder genesen) sinnvoll.

Kinder und Jugendliche würden besonders leiden, wenn ihnen Möglichkeiten zur Bewegung genommen werden - körperlich wie seelisch, hieß es. „Bewegungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen haben insbesondere durch die Einschränkungen im vergangenen Jahr massiv zugenommen.“ Heranwachsende sollten daher bei allen Maßnahmen privilegiert werden und „nach Überzeugung des DOSB Geimpften und Genesenen gleichgestellt“ werden. Dort, wo Testnachweise erforderlich seien, müssten die regelmäßigen Schultestungen für den Vereinssport anerkannt werden. Dies gelte ebenfalls für Tests aus der Arbeitswelt für alle Altersgruppen.

„Die 90.000 Sportvereine in Deutschland haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie in der praktischen Umsetzung wirklich verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen“, erklärte Hörmann. „Sie gewährleisten ein Bewegungsangebot, das die pandemiebedingten Risiken weitgehend minimiert und gleichzeitig ein wesentlicher Baustein dafür ist, die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzufedern.“ Es wäre fahrlässig und nicht vermittelbar, „diese Möglichkeiten erneut und undifferenziert einzuschränken“. dpa

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