Dream Team 1992: "Wie Elvis und die Beatles"

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„Es war ein majestätisches Team“, sagte Coach Chuck Daly über seine überlegene Mannschaft.

München - Der Auftritt des Dream Teams der US-Basketballer bei Olympia 1992 in Barcelona - er wird für immer unvergesslich bleiben. Wir blicken zurück auf dieses einzigartige Team.

Sie sind die Besten der Besten. Der frischgebackene Champions-League-Sieger FC Barcelona spielt derzeit Fußball von einem anderen Stern, kein anderes Team ist in seinem Sport derart haushoch allen Konkurrenten überlegen. Grund genug für die tz, auf große Mannschaften der Vergangenheit aus vielen Bereichen des Sports zurückzublicken. Die Auswahl ist subjektiv, aber Pele, Beckenbauer, Jordan und Gretzky kommen vor…

Heute: Das US-Dream-Team der Basketballer 1992:

Es war der „Urknall des Basketballs“ – der Moment, von dem an sich eine Sportart über den ganzen Erdball ausbreitete. Der Auftritt des Dream Teams der US-Basketballer bei Olympia 1992 in Barcelona wird einzigartig bleiben, weil die Spieler einzigartig waren – oder, wie es ihr Trainer Chuck Daly ausdrückte: „Es war, als ob man Elvis und die Beatles vereint hätte, als ob man mit zwölf Rockstars reisen würde.“

Möglich wurde das durch das IOC, das im Basketball endlich Profis zuließ. Also schickten die USA nicht mehr Studenten zu Olympia, sondern zwölf Superstars: Magic Johnson und Larry Bird, die dominierenden Spieler der 80er-Jahre. Michael Jordan, Scottie Pippen und Charles Barkley, die die 90er beherrschten. Dazu die Center Patrick Ewing und David Robinson. Spielmacher-Genie John Stockton und sein Partner Karl Malone. Dazu Clyde Drexler, Chris Mullin, Christian Laettner. Daly: „Ein majestätisches Team.“

Mit Basketball-Star Jonathan Wallace im Museum

Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics
Jonathan Wallace, Aufbauspieler der Bayern-Basketballer, liebt Museen. Am liebsten Naturkundemuseen. „Da ist man nämlich hautnah dran an den Tieren“, sagt er selbst. Im Dezember 2010 stand für Wallace das Museum Natur und Mensch am Schloss Nymphenburg auf dem Programm. © sampics

Mit im Schnitt 44 Punkten Vorsprung spielte das Dream Team nicht gegen, sondern mit der Konkurrenz. Deutschland ging 68:111 unter, Kroatien im Finale 85:117. US-Trainer Daly riet den Kroaten: „Sie können nach Hause fahren und ihren Kindern erzählen: Ich habe gegen Jordan und Johnson und Bird gespielt.“

So überheblich das klingen mag, so wenig arrogant trat das US-Team auf. Mit konzentrierter Verteidigung erzwangen die Dream Teamer Ballverluste – der Rest waren Schnellangriffe und Dunkings. Die gegnerischen Einwechselspieler schossen Erinnerungsfotos. Nur die Tatsache, dass das Dream Team in einem Luxushotel wohnte, kam nicht gut an. Barkley enthüllte später: „Die Leute dachten, wir wollten nicht im Olympischen Dorf wohnen, weil wir eine große Nummer waren. Aber das war so, weil wir Todesdrohungen bekommen hatten.“

Die US-Stars hatten deshalb Bodyguards. Barkley: „Wenn wir zum Pool auf das Hoteldach kamen, standen da zehn Leute mit Maschinenpistolen herum. Das war lustig: Mädchen im Bikini, Typ mit der Uzi, Mädchen im Bikini, Typ mit der Uzi.“ Der Begriff Dream Team wurde nach Barcelona weitergeführt. Dream Team II spielte bei der WM 1994, Team III bei Olympia 1996. Die Nachfolger blieben zwar bis zur WM 2002 in den USA, die für die Gastgeber mit einem sechsten Platz endete, ungeschlagen, doch die spielerische Überlegenheit des echten Dream Teams erreichten sie nie mehr.

bb.

Bauermann: Jordan war der Beste der Besten

Dirk Bauermann (53) erlernte das Trainerhandwerk in den USA. Von 1986 bis 1988 war der heutige Coach der Bayern-Basketballer Assistenztrainer an der Fresno State University.

Wie haben Sie die Auftritte des Dream Teams in Barcelona erlebt?

Bauermann: Ich habe die Spiele nur im Fernsehen verfolgt, aber ich glaube, dass das Dream Team den Basketball endgültig auf die Landkarte des internationalen Spitzensports gebracht hat. Es hat ja im Grunde die Olympischen Spiele in Barcelona dominiert, es gab keine interessantere Geschichte als Michael Jordan und Magic Johnson. Da bekommt man ja heute noch eine Gänsehaut, wenn man darüber nachdenkt, wie diese Mannschaft besetzt war und wie sie gespielt hat. Also war sie der bestmögliche Botschafter für unsere Sportart.

Sie haben später als Trainer Erfahrungen gegen ein Dream Team gesammelt…

Bauermann: 1994 war das, in Charlotte. Ich war damals Nationaltrainer als wir gegen das Dream Team II gespielt haben – gegen O’Neal, Robinson und so weiter. Das war ihr erstes Spiel als Mannschaft. Das war eine unfassbare Erfahrung für uns.

Wen hätten Sie sich aus dem original Dream Team von 1992 für Ihr Team ausgesucht?

Bauermann: Michael Jordan, weil er einfach der Beste der Besten war.

Interview: lop

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