Aber obacht! Boss warnt vorm Schlendrian

EHC: Jetzt soll der Titel her…

Dampfwalze auf Eis! Wir dürfen vorstellen: der EHC München.

Eishockey-Zweitligist – und praktisch unbesiegbar. Sechs Heimspiele in Folge haben sie zuletzt gewonnen. Tabellenplatz drei im Moment – aber das kann bloß eine Zwischenstation sein, oder?

Die Fans träumen jedenfalls schon von der Meisterschaft. Wobei: Eigentlich ist das sogar mehr als ein Traum. Das ist eine ganz reale Möglichkeit. Nicht bloß, weil der EHC selber gut ist, sondern auch, weil die Konkurrenten patzen. Spitzenreiter Bad Tölz kämpft sogar an zwei Fronten. Zum einen mit den Gegnern auf dem Eis, zum anderen mit riesigen finanziellen Problemen. Und der Tabellenzweite aus Bietigheim? Die Steelers haben zwei der bisher drei Hauptrunden-Spiele gegen den EHC verloren. Zuletzt gingen sie am vergangenen Wochenende mit 2:5 unter. Duell Nummer vier steht am kommenden Sonntag in Bietigheim an. Wenn der EHC diese Partie gewinnt, schnappt er sich damit auch gleichzeitig den zweiten Tabellenplatz. WENN…Manager Christian Winkler warnt nämlich: „Unser größter Gegner wäre jetzt der Schlendrian.“ Obacht also! Bloß nicht satt werden!

Stattdessen weiter Vollgas geben – und auf eine noch bessere Zukunft vertrauen. Winkler: „Wenn die verletzten Mark Heatley, Niklas Hede und Neville Rautert wieder da sind, dann können wir anderen Teams, die auf dem Weg zur Meisterschaft sind, sehr gefährlich werden.“

Und auch Trainer Pat Cortina hat die Zielvorgaben vom Saisonstart nach oben korrigiert: „Klar, irgendwann willst du unter den ersten sechs bleiben, dann unter den ersten vier. Und jetzt will ich zu den Top Drei gehören!“

Trainer Cortinas wichtigstes Ziel: „Es gibt für mich in dieser Hauptrunde nur noch eines: Diese Einstellung der Mannschaft und die Stimmung in der Mannschaft mit in die Play-Offs zu nehmen.“ Denn Cortina weiß: Dann sind seine Jungs nicht zu stoppen.

Auch der „siebte Mann“ würdigt die Top-Leistungen der EHC-Spieler: Mehr als 2000 Anhänger kamen zuletzt im Schnitt in die Olympia-Eishalle. Viel mehr Fans kommen auch nicht zu den Spielen des DEL-Klubs Duisburg. Zum vollkommenen Glück fehlt dem EHC jetzt bloß noch der Aufstieg in die DEL. Problem: Das ist derzeit durch die Regularien nicht möglich. Denn ein Auf- und Abstieg ist in dieser Saison in den DEL-Statuten nicht vorgesehen.

mw

Quelle: tz

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