Krasniqi-Kampf in München

"Endlich boxe ich wieder in meiner Heimatstadt"

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Robin Krasniqi (r.), hier beim Kampf gegen Tomas Adamek im Jahr 2013.

München - Wer Robin Krasniqi vor seinem Kampf am Samstag in München zuhört, der merkt schnell, dass da einer spricht, der sich viel vorgenommen hat.

"Einer meiner Träume geht in Erfüllung – endlich boxe ich wieder in meiner Heimatstadt. Ich will tolles Boxen zeigen, bin voller Motivation und Vorfreude. Dieser Kampf wird mich mit einem Sieg meinen Zielen für 2015 näher bringen!“ Wer Robin Krasniqi vor seinem Kampf am Samstag in München zuhört, der merkt schnell, dass da einer spricht, der sich viel vorgenommen hat.

Denn der Kampf gegen den Polen Dariusz Sek soll nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem WM-Kampf gegen Jürgen Brähmer werden. „Meine Weltranglistenplätze sprechen für sich und ich bin mehr als bereit für eine neue WM-Chance. Dieses Heimspiel am 20. Dezember werde ich, mit meinem Publikum im Rücken, als Feuerwerk für mein Selbstvertrauen zu nutzen wissen“, sagt der 27-Jährige vor dem Fight im Ballhaus Forum in Unterschleißheim.

Robin, der aus dem selben Ort im Kosovo stammt wie Ex-Boxer Luan Krasniqi, gilt als eine der größten Hoffnungen unter den deutschen Boxern im Halbschwergewicht. 2011 wurde er Europameister, sein K.o.-Sieg bei der Titelverteidigung gegen Hakim Zoulikha wurde später von der WBO zum „Europäischen Kampf des Jahres“ gekürt. Seine erste WM-Chance 2013 gegen Nathan Cleverly verlor er zwar, aber jetzt ist er wieder die Nummer 2 der Weltranglisten von WBA und WBO – und bereit für große Ziele.

M. Höhnel

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