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Ex-Ringerin Rotter-Focken: Baby „der nächste Lebenstraum“

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Olympiasiegerin
Ringerin Aline Rotter-Focken und Ehemann Jan Rotter bei der Gala zur Wahl der „Sportler des Jahres“ 2021. © Tom Weller/dpa Pool/dpa

Ringer-Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken vermisst den Leistungssport überhaupt nicht und freut sich jetzt auf ihr Baby.

Berlin - „Ich hatte schon Angst vor einer Leere nach meinem Karriereende. Da ich wirklich mit Leib und Seele Ringerin war. Aber ich genieße es von ganzem Herzen, kein konkretes Ziel zu haben“, sagte die 30-Jährige dem „Münchner Merkur“ und der „tz“.

„Nächstes Jahr kommt das Kind, das ist der nächste Lebenstraum, den ich mir erfülle. Bei so viel Fülle hatte ich noch gar keine Zeit, Leere zu empfinden“, meinte die Athletin, die in Tokio in ihrem letzten Kampf erste deutsche Olympiasiegerin im Frauen-Ringen wurde. „Nach so viel Trubel in den letzten Jahren sehne ich mich aber aktuell auch nach Häuslichkeit und Ruhe.“

Den Leistungssport vermisse sie „kein bisschen. Das hätte ich nie gedacht. Aber das harte Training, das Zeitmanagement, das Immer-kaputt-sein fehlt mir überhaupt nicht“, betonte Rotter-Focken, die bei der Wahl von Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ Zweite hinter Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo wurde.

Ihre Popularität nimmt die ehemalige Weltklasse-Ringerin gelassen - und mit Humor. „Es ist ein bisschen bizarr. Alle flippen aktuell aus und jeder will was von dir wissen. In dem Moment putzt du dann aber dein Bad und musst auch als Olympiasiegerin weiter deinen Müll rausbringen“, sagte Aline Rotter-Focken, die in Tokio Gold in der 76-Kilogramm-Klasse gewonnen und anschließend ihre Karriere beendet hatte. Ab Januar wird sie als Leistungssportreferentin für den Deutschen Ringer-Bund arbeiten. dpa

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