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FIFA diskutiert WM-Pläne mit Nationaltrainern

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Das Logo der FIFA am Hauptsitz des Weltfußballverbandes. © Ennio Leanza/KEYSTONE/epa/dpa

Der Fußball-Weltverband will die umstrittenen Pläne für eine WM alle zwei Jahre in dieser Woche mit den Trainern der Männer-Nationalmannschaften debattieren.

Zürich - Für den 19. und 21. Oktober sind Online-Videokonferenzen angesetzt, wie die FIFA am Montag mitteilte. Die Reform des internationalen Terminkalenders wird derzeit kontrovers diskutiert, die Europäische Fußball-Union UEFA und der Kontinentalverband CONMEBOL lehnen die Verkürzung des WM-Rhythmus von vier auf zwei Jahre ab. Auch das Internationale Olympische Komitee hatte die Pläne zuletzt kritisiert und „Sorgen“ geäußert.

„Als Trainer der Männer-Nationalmannschaften ist ihr Input unerlässlich“, sagte Arsène Wenger, FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung, zu den geplanten Konsultationen. „Die Möglichkeiten für uns, zusammenzukommen, sind gering, aber wir müssen diese Gelegenheiten annehmen, da ein solcher Dialog uns allen hilft, den einzigartigen Platz, den der Fußball in der Welt hat, zu schützen und ihn wirklich global zu machen.“

Eine Technische Beratungsgruppe der FIFA um Direktor Wenger hatte die WM-Ausrichtung alle zwei Jahre vorgeschlagen, auch der Rhythmus der Kontinentalturniere wie der EM würde dabei verkürzt. Demzufolge sollen die Änderungen nach der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit erstmals 48 Nationen endgültig greifen. 2027 würden dann die Turniere der Konföderationen ausgerichtet werden. Im bislang geplanten EM-Jahr 2028 stünde dann schon wieder die nächste WM an. dpa

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