FIFA zu Doping-Anschuldigungen: WADA in der Pflicht

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Die FIFA um Präsident Joseph Blatter setzt auf die WADA. Foto: Dennis M. Sabangan

Zürich (dpa) - Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach den Doping-Anschuldigungen im Land des nächsten WM-Gastgebers Russland die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in die Pflicht genommen.

"Die FIFA prüft die Berichte betreffend Doping in Russland gewissenhaft und steht in engem Kontakt zur WADA. Bis jetzt gibt es keine Hinweise, dass der Fußball betroffen sein könnte", sagte ein Sprecher. Die FIFA sei für die WM 2018, den Confed Cup 2017 und alle weiteren Wettbewerbe unter ihrer Leitung "für das Anti-Doping-Programm zuständig, das höchste Standards garantiert und die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Empfehlungen der WADA beinhaltet", hieß es in einer schriftlichen Mitteilung.

Die Analyse der Proben erfolge in einem von der WADA zugelassenen Labor. "Es ist Aufgabe der WADA, dafür zu sorgen, dass das Labor die geforderten Unabhängigkeits- und Qualitätsvorgaben erfüllt, um gemäß Welt-Anti-Doping-Kodex zugelassen zu werden", erklärte die FIFA. Die ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping" hatte über staatlich unterstütztes Doping in Russland und über einen offenbar im Hintergrund wirkenden Betrugs- und Vertuschungsapparat berichtet.

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