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Wieder Monaco-Pech: Leclerc crasht in historischem Formel-1-Boliden von Niki Lauda

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Von: Michael Haug

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Charles Leclerc im Ferrari 312B3
Charles Leclerc im Ferrari 312B3. © IMAGO/PHILIPPE NANCHINO / MPS AGENCY

Charles Leclerc ist beim historischen Formel-1-Grand-Prix in Monaco mit dem ehemaligen Ferrari von Niki Lauda gecrasht. Er reagierte mit Humor.

Monaco - Charles Leclerc führt momentan die Formel 1-Gesamtwertung an, doch ausgerechnet auf seiner Heim-Rennstrecke scheint der Monegasse vom Pech verfolgt. Der 24-Jährige wurde 2017 Formel-2-Weltmeister. In Monaco allerdings konnte er das Rennen wegen einem mechanischen Fehler nicht beenden. Auch beim Sprintrennen am Folgetag kam Leclerc nicht ins Ziel.

2018 ging das Heimspieldrama weiter: Dieses Mal in der Formel 1, im Sauber. Leclerc versagten die Bremsen, der Rookie räumte Brendon Hartley im Toro Rosso ab. Für beide Piloten war das Rennen beendet.

Auch im Ferrari lief es für Leclerc nicht besser, 2019 crashte er im Zweikampf mit Niko Hülkenberg in der legendären Rascasse-Kurve in die Leitplanke. 2021 erreichte die virale Geschichte vorerst ihren Höhepunkt als Leclerc die Pole-Position holte. Ein Unfall mit Getriebeschaden verhinderte allerdings seinen Start im Rennen. Beim historischen Grand Prix wurde am Wochenende ein neues Kapitel der Unglücksgeschichte geschrieben.

Leclerc-Unfall in Monaco: Wie konnte es soweit kommen?

Leclerc ging beim sogenannten Grand Prix Historique mit dem Ferrari 312B3 an den Start. Der Rennwagen wurde zwischen 1973 und 1975 genutzt. Das Besondere: Niki Lauda gewann in diesem Wagen seinen ersten WM-Titel! Am Sonntag fuhr Leclerc den Rennwagen, der laut Bild.de acht Millionen Dollar wert sein soll. Wie schon 2019 scheiterte der Monegasse an der Rascasse. Leclerc verlor sein Heck und knallte in die Leitplanken.

Wie motorsport-total.com beobachtete, deutete Leclerc direkt nach dem Einschlag offenbar Probleme mit den Bremspedalen an. Der Monegasse überstand die Situation unversehrt, konnte sogar weiterfahren. Allerdings rauchte sein Heck, weshalb der Rennfahrer das Auto auf der Start-Ziel-Geraden abstellte.

„Wenn du dachtest, du hättest schon alles Pech der Welt in Monaco gehabt, und dann verlierst du die Bremsen eingangs der Rascasse-Kurve in einem der legendärsten, historischen Ferrari-Formel-1-Fahrzeuge“, kommentierte Leclerc den Unfall auf Twitter.

Beim Großen Preis von Spanien, am 22. Mai in Barcelona will Leclerc nicht nur ins Ziel kommen, sondern auch seinen großen Rivalen Max Verstappen auf Distanz halten. Den aktuellen Stand in der Fahrerwertung der Formel 1 finden sie hier.

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