Auf den Spuren des Vaters

Mick Schumacher kurz vor Ferrari-Wechsel? Teamchef packt plötzlich aus

Formel 1-Pilot Mick Schumacher im Ferrari-Outfit bei seiner ersten Testfahrt für den italienischen Rennstall.
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Mick Schumacher könnte schon bald eine neue Ära bei Ferrari einleiten.

Mick Schumacher sitzt aktuell noch im Cockpit des Haas-F1-Teams. Gerüchte um einen Ferrari-Wechsel reißen allerdings nicht ab - jetzt spricht der Teamchef des Traditionsteams.

Maranello - Die Sommerpause der Formel 1 ist zu Ende. Und die Königsklasse des Motorsports meldete sich gleich mit einem echten Kuriosum zurück. Der Chaos-Grand-Prix von Spa-Francorchamps hatte aufgrund der starken Regenfälle nur bedingt Highlights zu bieten. Am Ende gebürte Max Verstappen* der Sieg des kürzesten Rennens der Geschichte.

Doch auch abseits der Strecke sorgt die Formel 1 wieder für Schlagzeilen. Besonders die Gerüchte um die Zukunft von Mick Schumacher reißen nicht ab. Ein möglicher Ferrari-Wechsel steht seit längerem im Raum. Der Teamchef der Scuderia hat sich jetzt zu den Spekulationen geäußert - die Worte lassen aufhorchen.

Formel 1: Mick Schumacher vor Ferrari-Wechsel? Teamchef Binotto spricht Klartext

Seit seinem Debüt in der Formel 1 gilt Mick Schumacher* als zukünftiger Kandidat für einen Platz im Cockpit des Traditionsteams. Er würde damit auf den Spuren seines Vaters wandeln. Die Leistungen des 22-Jährigen lassen die Fans auf eine neue Ära bei den Roten hoffen. Auch Ferrari-Chef Mattia Binotto* heizt die Gerüchte an.

„Bevor wir entscheiden, wann er reif für Ferrari ist, muss er dieses Jahr beenden, ohne Druck, wir müssen ihm keinen Druck aufladen, das wäre falsch, er soll ja wie gesagt lernen“, erklärte der Chef des italienischen Rennstalls auf die Nachfrage bezüglich eines Engagements Mick Schumachers bei den Roten. Ein Dementi sieht anders aus.

Schumachers Formel 1-Zukunft weiter ungeklärt - Alfa Romeo ein Thema?

Neben Ferrari* könnte Mick Schumacher in Zukunft aber auch in einem anderen Boliden sitzen. Als Teil der Jugendakademie Ferraris kamen Spekulationen rund um einen Platz bei Alfa Romeo* auf. Genauso wie Haas bezieht das Team die Power Units von den Italienern. Seine jüngsten Aussagen deuten allerdings auf einen Verbleib beim US-Rennstall hin.

Noch liegt eine ganze Saisonhälfte vor dem Sohn der Motorsport-Legende. Bisher wusste der Rookie zu überzeugen. Obwohl es bislang keine WM-Punkte zu verzeichnen gab, entscheidet der Deutsche die Duelle mit seinem Teamkollegen Mazepin* regelmäßig für sich. Sollte er weiterhin mit positiven Leistungen für Haas F1* auf sich aufmerksam machen, wird Ferrari-Boss Binotto mit Sicherheit über die Verteilung der Cockpits über die Formel 1-Saison 2021* hinaus nachdenken. (men)

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