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French Open: Alle bisherigen Sieger des Tennis-Turniers

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Novak Djokovic bei der Siegerehrung der French Open 2021. Alle Sieger des Tennis-Turniers im Überblick.
Novak Djokovic bei der Siegerehrung der French Open 2021. © Juergen Hasenkopf / IMAGO

Das bedeutendste Sandplatzturnier des Kalenderjahres findet regelmäßig in Paris statt. Alle Infos über die Historie, die Sieger und die Highlights der French Open.

Paris – Der Turnierkalender der Tennisprofis ist gespickt mit sportlichen Höhepunkten. Als herausragend sind in diesem Zusammenhang die vier Grand-Slam-Turniere zu bezeichnen. Sie erstrecken sich über zwei Wochen und sind höher dotiert als andere Wettbewerbe. Die Major-Turniere werden in Melbourne, Wimbledon, New York und Paris ausgespielt.

In der französischen Hauptstadt dient Sand als Untergrund. Während ansonsten auf Hartplatz oder Rasen um Punkte gekämpft wird, setzen die French Open auf einen relativ langsamen Belag. Dies kommt besonders Spielern entgegen, die auf sandigen Böden ausgebildet wurden.

Die Sieger der French Open: Die Historie des Turniers

Die Historie der French Open weist den Briten H. Briggs als ersten Sieger der Herrenkonkurrenz aus (1891). Dies ist insofern bemerkenswert, als dass in den Gründungsjahren des Turniers fast nur französische Athleten zugelassen waren. Diese spielten anfangs auf Rasen. Eine Öffnung in Richtung anderer Nationen fand in den 1920er-Jahren statt. Zugleich wechselten die Veranstalter von Rasen zu Sand. Dies fiel mit der Errichtung einer neuen Arena zusammen. Sie ist bis heute nach dem französischen Kampfflieger Roland Garros benannt.

Die nunmehr verlegte „rote Asche“ besteht aus zermahlenen Ziegelsteinen. Die Unterlage nötigt die Spieler zu einem geduldigen Spielaufbau, da die Bälle weniger hoch abspringen und Netzattacken somit erschwert werden. Zugleich erfährt das Grundlinienspiel eine Aufwertung.

Die Sieger der French Open im Überblick

Die Liste der French Open-Sieger benennt den Australier Jack Crawford als ersten Gewinner, der die Phalanx der Franzosen im Jahr 1933 durchbrach. In der Folge gelangen den Franzosen nur noch sporadische Erfolge, da andere Nationen die Vorzüge des sandigen Belags erkannten.

Unter anderem die Deutschen, die Gottfried von Cramm und Henner Henkel gen Paris entsandten. Beide gewannen das Turnier (1936, 1937). Es war bis dato der letzte Triumph eines deutschen Tennisspielers in Paris, das in den folgenden Jahrzehnten vor allem von spanischen Profis heimgesucht und dominiert wurde. Seit dem Jahr 1993 gewannen die Iberer 18 von 29 Endspielen. Selbstredend sind in der Liste der Mehrfachsieger ebenfalls Spanier vertreten:

Auch der aktuelle Klassenprimus Novak Djokovic konnte sich zweimal in die Siegerliste eintragen.

Die Sieger der French Open: Stars

Unter den French Open-Siegern finden sich reihenweise Stars der Branche. So gewann der ehemalige Weltranglistenerste Andre Agassi das Turnier im Jahr 1999. Auch der nach wie vor aktive Schweizer Roger Federer trug sich 2009 in die Siegerliste ein. Größer Star und gleichzeitiger Sandplatzkönig ist und bleibt allerdings Rafael Nadal. Der Spanier ging, wenn er das Endspiel erreichte, immer als Sieger vom Platz, was in den letzten 17 Jahren 13 Mal der Fall war – ein beispielloser Rekord.

Die Sieger der French Open: Highlights

Die French Open-Sieger sorgten auf ihrem Weg zum Titel für das eine oder andere Highlight. Während Rafael Nadal bei seinen Triumphen nie über die volle Distanz (fünf Sätze) gehen musste, blieb dies anderen Spielern nicht erspart. Andre Agassi rang 1999 den Ukrainer Andrij Medwedjew nach 0:2 Satzrückstand nieder. Der Argentinier Gaston Gaudio bezwang seinen Landsmann Guillermo Coria im Jahr 2004 mit 8:6 im entscheidenden Satz. Ein weiteres Highlight datiert aus dem Jahr 2021. Novak Djokovic benötigte ebenfalls fünf Sätze, um den Griechen Stefanos Tsitsipas in die Schranken zu weisen.

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