Filius war schwerbehindert

Ex-Olympia-Turner soll Sohn getötet haben

Reutlingen - Gegen den neunmaligen deutschen Kunstturn-Meister Jürgen Brümmer (49) liegt ein schwerwiegender Verdacht vor. Er soll seinen behinderten Sohn getötet haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Olympia-Teilnehmer von 1988 zuvor seinen schwerbehinderten Sohn (15) getötet hat. Die Polizei bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung. „Der Sohn wurde getötet, es gab keine sichtbaren Verletzungen. Wir gehen davon aus, dass er durch den Vater getötet worden ist“, sagte Michael Schaal vom Polizeipräsidium Reutlingen.

Jürgen Brümmer lebte nach dem Ende seiner sportlichen Karriere in Ostfildern, wo er eine Physiotherapie-Praxis geleitet hat. Sein Sohn Simon war offensichtlich seit einem Verkehrsunfall 2012 ein Pflegefall. Brümmer hat noch einen weiteren Sohn (16).

sid

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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