Verunglückter Belgier

Greipel nach Lambrecht-Tod: Fährt "anders Radrennen"

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Nachdenklich: André Greipel bei der Trauerfeier des verstorbenen Bjorg Lambrecht. Foto: Dirk Waem/BELGA

Berlin (dpa) - Der tragische Tod seines früheren belgischen Teamkollegen Bjorg Lambrecht hat Radstar André Greipel nachdenklich gemacht.

"Mit Sicherheit denkt man anders über den Sport. Man wird sich bewusst, wie zerbrechlich der Mensch ist und wie gefährlich der Sport ist. Man kann es nicht vergessen und fährt vielleicht anders Radrennen. Ich hoffe einfach, dass so etwas nicht so oft passiert. Das ist alles andere als schön", sagte Greipel in einer Medienrunde.

Der 22 Jahre alte Lambrecht war Anfang August bei der Polen-Rundfahrt nach einem Sturz gegen eine Betonkonstruktion gestorben. Greipel war mit dem Talent bis Ende 2018 in einem Team gefahren, bei der Trauerzeremonie hatte der Routinier den Sarg getragen. "Wenn man mit Bjorg einen alten, jungen Teamkollegen verliert, ist das alles andere als schön", sagte der 37-Jährige und fügte hinzu: "Man darf aber auch nicht vergessen, wie schön der Radsport sein kann."

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