Fink überragt beim Sieg gegen Bremen / Auch Bayern stark

Haching schon spitze

Jubel bei der SpVgg Unterhaching.

Durch einen 3:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen II hat das Team von Ralph Hasenhüttl am ersten Spieltag der neuen 3. Liga einen Traumstart hingelegt. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat da weitergemacht, wo wir die erfolgreiche Rückrunde der letzten Saison beendet haben und tollen Offensivfußball geboten“, strahlte der Hachinger Trainer.

Haching eroberte damit vorübergehend sogar die Tabellenführung, die dann aber am Sonntag der SC Paderborn (4:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf) übernahm.

Die 2500 Fans im Hachinger Sportpark überschütteten einen Neuzugang mit Ovationen: Anton Fink. Der Ex-Löwe war nicht nur wegen seiner beiden Treffer (50./65.) der überragende Akteur auf dem Platz. „Die dritte Liga ist für mich eine besondere Motivation, in Unterhaching fühle ich mich sehr wohl“, sagte der 20-Jährige, der beim TSV 1860 nicht den Durchbruch schaffte.

Neben Fink traf noch ein weiterer Ex-Löwe: Roman Tyce (78.). Und Hasenhüttl war rundum zufrieden mit seiner Mannschaft: „Alle Neuzugänge haben überzeugt, das war der erste Schritt, um uns in der neuen Liga Respekt zu verschaffen.“

***Dem FC Bayern II gelang ebenfalls ein Auftakt-Sieg: Thomas Müller (49.) per Kopf und der überragende Mehmet Ekici (76.) erzielten die Tore zum 2:1-Erfolg gegen Union Berlin. Unter den Augen von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge waren die Bayern über weite Strecken die deutlich bessere Mannschaft. Trainer Hermann Gerland lobte: „Ich war sehr zufrieden mit meiner Mannschaft – bis auf das Ausnutzen der Torchancen…“

***Auch Burghausen gelang beim 2:0 gegen die Stuttgarter Kickers ein guter Start. „Wir haben verdient gewonnen, denn unsere erste Halbzeit war sehr gut“, lobte Wacker-Trainer Günter Güttler.

***

Für eine echte Überraschung sorgte die Braunschweiger Eintracht, die 2:0 bei Zweitliga-Absteiger Aue gewann. Erzgebirge-Teamchef Heiko Weber war ziemlich angefressen: „Einige von uns haben wohl gedacht, dass man vor gut 10 000 Zuschauern nicht in die Zweikämpfe gehen muss. Das geht gar nicht.“ Die Zuschauer jedenfalls haben die 3. Liga angenommen. Im Schnitt 6050 Fans strömten in die Stadion, die meisten (15 000) kamen zum Topspiel Fortuna Düsseldorf gegen Paderborn. ki

Quelle: tz

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