"Wir haben die Macht der Gedanken besprochen"

Hamilton: Tipps von Löffelbieger Uri Geller

Löffel verbiegen ist ein einträgliches Geschäft. Angeblich hat Uri Geller rund 50 Millionen Dollar Privatvermögen.
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Löffel verbiegen ist ein einträgliches Geschäft. Angeblich hat Uri Geller rund 50 Millionen Dollar Privatvermögen.

London - Die werden das schon hinbiegen, oder? Lewis Hamilton (23) und sein Mercedes-Team haben im Kampf um den WM-Titel jetzt einen hilfreichen Geist zur Seite.

Sagt jedenfalls der hilfreiche Geist selber. Sein Name: Uri Geller (61), der berühmteste Löffelverbieger der Welt, der Mann fürs Übersinnliche. Im deutschen Fernsehen hat der Gedankenkünstler zuletzt seinen Nachfolger gesucht – vielleicht hat er deshalb jetzt ja selber Zeit für den Motorsport. Geller behauptet, er sei Hamilton vor einigen Wochen zufällig in London begegnet – und es habe sofort gefunkt. Nachdem Geller dem Formel-1-Fahrer seinen Löffeltrick vorgeführt habe, sei Hamilton ganz hin und weg gewesen. Lange Unterhaltung, Handynummern-Tausch.

Geller im Daily Star: „Lewis ist ein toller Kerl. Ich habe mich mit ihm über positive Stimmung und Selbstsicherheit unterhalten. Ich glaube, dass man das, was man sich vorstellt, wahr werden lassen kann.“ Geller weiter: „Ich kann nur sagen, dass wir uns getroffen und die Macht der Gedanken besprochen haben. Ich habe ihm erklärt, dass Träume wahr werden können. Sollte er den Titel holen, dann wird das allerdings aufgrund seiner harten Arbeit geschehen.“

Und welche Rolle spielt Gellers Hilfe? Kurzer Rückblick. Sonntag. Hamilton gewinnt überlegen in China. Sehr konzentriert, sehr stark im Kopf. Hatte Geller seine Finger im Spiel? Der Israeli selber sagte jedenfalls schon vor dem China-Rennen, er habe mit Hamilton ausgemacht, dass er ihm SMS schicken würde. Inhalt: positives Denken.

Für Geller nichts Neues: „In den vergangenen 40 Jahren haben mich scharenweise Sport-Stars kontaktiert. Sie wollten, dass ich ihnen mit positiven Nachrichten helfe.“

Positive Nachrichten… Naja, können nicht schaden. Sind ja vielleicht ein Ausgleich für die negativen Nachrichten, von denen es auch genug gibt. Bei Mercedes ist die Angst groß, dass es beim Finale in zwei Wochen eine Verschwörung gegen Hamilton geben könnte. Sportchef Norbert Haug: „Man hat zum Teil mit vereinten Kräften versucht, Lewis aus der Konzentration zu bringen. Das wird in Brasilien auch so weitergehen. Die Nicht-Freunde im Feld haben ja schon angedroht, was sie alles machen werden.“ Heckflügel verbiegen gehört dem Vernehmen nach nicht dazu.

Ralf Bach

Quelle: tz

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