Doping-Affäre

Harting: Russische Athleten "geistig manipuliert"

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Robert Harting wehrt sich gegen die Doping-Vorwürfe aus Russland.

Berlin - Diskus-Olympiasieger Robert Harting wirft den Hintermännern der russischen Leichtathletik im Zuge der Doping-Affäre negative Beeinflussung von Athleten vor.

„Offensichtlich werden sie geistig manipuliert und getäuscht“, sagte Harting der „Bild“ (Mittwoch) über die russischen Sportler. „Die Tatsache, dass vor allem Trainer mit dem „Die Anderen machen das auch“ dort noch Erfolg haben, zeigt den Horizont mancher Athleten.“

Zuvor hatte die zweimalige Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa auch Länder wie Deutschland oder die USA indirekt des flächendeckenden Dopings bezichtigt. „Ich freue mich, dass sich eine russische Athletin überhaupt mal zu Wort meldet“, erklärte Harting dazu. „Bisher haben wir nur Schweigen vernehmen können.“

Der russischen Leichtathletik droht wegen eines Betrugssystems der Ausschluss für Olympia in Rio de Janeiro. Issinbajewa zeigte sich empört, dass sie wegen der Suspendierung des russischen Verbands derzeit nicht an internationalen Wettbewerben teilnehmen dürfe. „Auch in anderen Ländern wie Amerika, England, Deutschland, Kenia - meine Finger genügen zur Aufzählung nicht - wurden Sportler gesperrt (...) Wir als Russland haben nie darum gebeten, dass deren Verbände wegen systematischen Dopings auch suspendiert würden“, sagte sie.

dpa

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