tz-Kolumne

Heinrich heute: Die Biathlon-Kenianer

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Julius Yego.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den Triumph von Julius Yego bei der Leichtathletik-WM.

Seit der Kenianer Julius Yego den WM-Titel im Speerwerfen gewonnen hat, ist die Sport-Welt aus den Fugen. Denn ein Speerwurf-Champion aus Kenia, ein verzauberter Finne – das war bisher so wahrscheinlich wie ein Slalom-Olympiasieger aus Tansania. Und genau davor fürchtet sich jetzt der deutsche Wintersport. Wenn Afrika das Speerwerfen entdeckt – warum nicht auch Biathlon oder gar Rodeln? Die erste Bobbahn am Kilimandscharo ist bereits im Bau, ebenso wie eine Sprungschanze. Die Springer werden von Julius Yego mit dem Speer beworfen, müssen ausweichen und entwickeln dadurch ungeahnte fliegerische Fähigkeiten. Bald wird auf der Streif Toni Mumumba siegen, der „Schwarze Blitz von Kitz“. Die Exoten aus fernen Kulturen sind in völlig ungewohnten Sportarten auf dem Vormarsch, der Fußball-EM-Titel 2016 für Österreich ist kaum mehr zu vermeiden.

Jörg Heinrich

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