tz-Kolumne

Heinrich heute: Doping  im Fahrradrahmen?

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Chris Froome beim Sprint.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über das neue Doping  im Fahrradrahmen.

Der dubiose Brite Chris Froome rast dem Sieg bei der Tour de France entgegen. Und viele haben das Gefühl: Da ist Dreck am Recken. Er strampelt ja kaum. Und die Kamera-Motorräder können ihm fast nicht folgen. Kein Wunder: Froome könnte der erste Toursieger auf einem Mofa werden – dank Motordoping. Angeblich bauen die Rennställe jetzt kleine Elektromotoren in ihre Räder ein, als E-Epo. Statt sich irgendein Neoproxybehumpsi zu spritzen, setzen die Radler auf Akku-Kraft. Die ARD hat recht: Das Doping bei der Tour hält sich im Rahmen. Genauer gesagt, im Fahrradrahmen. Niemand weiß, wo noch gemotordopt wird. Warum ist Arjen Robben so schnell, was hat ihm Mull eingebaut? Tritt Valentino Rossi 2016 mit seiner MotoGP-Yamaha bei der Tour an? Im Gegenzug könnte die Formel 1 auf Pedalbetrieb umgestellt werden, um sie spannender und ökologischer zu machen.

Jörg Heinrich

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