tz-Kolumne

Heinrich heute: Präsident Djokovic, Kanzlerin Kerber

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Die Begeisterung für Novak Djokovic ist enorm.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Begeisterung für Novak Djokovic - und über Angelique Kerber.

Serbien liegt Tenniskönig Novak Djokovic zu Füßen. Die erste Zeitung fordert bereits eine politische Karriere: „Novak, du wärst ein guter Präsident!“ Unser Boris soll dann Minister für Sport, Frauen und Gedöns werden. In Deutschland geht es mit der Politik nicht ganz so flott. Bevor wir Angelique Kerber zur Kanzlerin ausrufen, müsste sie schon noch Paris und Wimbledon gewinnen. Wobei: Verkehrt wäre eine Kanzlerin Kerber nicht. Mal nachgedacht: Ihr Name wäre super, die Herkunft auch, angesichts ihrer polnischen Eltern. Angie aus dem Osten, das hat sich bewährt, daran haben wir uns gewöhnt. Sie kann mit Rückschlägen umgehen, aber auch mit Lob, sonst wäre es schwierig beim Tennis. Wenn Pediga wieder marschiert – Angie ist Schläger gewohnt. Und wenn’s zu viel wird, und das Volk murrt, spielt sie einen Stoppball. Insgesamt also: Vorteil Kerber!

Jörg Heinrich

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