Start in die Pre-Playoffs

Herrschings Volleyballer: Wunder, Teil zwei!

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Im Durchschnitt sind 889 Zuschauer bei den Herrsching-Heimspielen.

Herrsching - Vor knapp einem Jahr feierten die Volleyballer des TSV Herrsching den Aufstieg in die Erste Liga. Das Ziel: der Klassenerhalt. Am Mittwoch beginnt der zweite Teil des Wunders.

Um 20 Uhr startet das Team um Cheftrainer Max Hauser in die Pre-Play-offs, hat in der Best-of-three-Serie Heimrecht gegen den Neunten CV Mitteldeutschland. Die tz zeigt, wie sich das Projekt Geilster Club der Welt (GCDW) entwickelt hat.

Sportliche Leistung: In 20 Partien gingen die Herrschinger sechsmal als Sieger vom Platz, zweimal holten sie einen Punkt. „Als Aufsteiger mussten wir uns erst an die Liga gewöhnen“, sagt TSV-Abteilungsleiter Fritz Frömming. „20 Punkte sind da schon ganz gut.“

Der Etat: Aktuell beläuft sich das Budget auf knapp 300 000 Euro. Den Betrag will der GCDW um 50 Prozent anheben. „Wir müssen um jeden Euro kämpfen“, so Frömming. „Aber wir haben Kontakt zu Sponsoren. Unseren Wert haben wir ziemlich steigern können.“

Die Halle: Im Schnitt kamen bei den zehn Liga-Heimspielen 889 Zuschauer in die Nikolaushalle. Zweimal war sie mit 1000 Fans ausverkauft.  „Der Eventcharakter ist sehr gut“, sagt Frömming. „Dadurch besuchen viele unsere Spiele, die sonst mit Volleyball wenig am Hut haben.“ Durch die begrenzte Sitzplatzkapazität kann der Klub die Einnahmen nicht allein über die Halle erhöhen. Und: Eine feste Trainingsstätte haben die Bayern noch immer nicht.

Die Resonanz: Zweigeteilt. „Etablierte Vereine sind das konservative Volleyball gewöhnt. Die sehen uns etwas kritisch“, so Frömming. „Andere, auch die Liga, sehen unsere Aktionen in den sozialen Netzwerken und den Spielen positiv.“

Playoff-Chancen: Beim CVM verloren die Herrschinger mit 0:3, daheim siegten sie mit 3:1. „Natürlich wollen wir gewinnen“, sagt Frömming. Der CVM bestreitet sein erstes Pflichtspiel nach dem Unfalltod seines Liberos Dennis Hefter am 23. Februar. Eine Verlegung der Partie stand im Raum. Doch Mitteldeutschland entschied sich dagegen. „Dennis hätte mit Sicherheit gewollt, dass wir antreten“, sagt CVM-Cheftrainer Ulf Quell. Hefter hätte am Mittwoch seinen 22. Geburtstag gefeiert.

Sina Ojo

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