1. tz
  2. Sport
  3. Mehr Sport

Iga Swiatek: Privates, Karriere, Erfolge - Das wissen wir über das Tennis-Ass

Erstellt:

Kommentare

Iga Swiatek zählt zu den aktuell besten Tennisspielerinnen.
Iga Swiatek zählt zu den aktuell besten Tennisspielerinnen. © IMAGO/Rob Prange

Die Tennisspielerin Iga Świątek führt derzeit die Weltspitze an. 15 große Titel konnte sie schon sammeln. Und ihre Karriere geht weiter steil nach oben.

Warschau – In der polnischen Hauptstadt kam Tennis-Superstar Iga Świątek am 31. Mai 2001 auf die Welt. Die junge Tennisspielerin führt derzeit die Weltrangliste der Frauen im Einzel an (Stand: Mai 2022). Sie ist die erste Polin, der dies bisher gelang.

Die Tennisspielerin Iga Świątek: Herkunft und Familie

Iga Świąteks stammt aus Polen. Dort wuchs sie mit ihrer älteren Schwester Agata auf. Ihre Familie ist sportbegeistert. Agata war zunächst als Schwimmerin aktiv und wechselte dann zum Tennis. Sie musste jedoch verletzungsbedingt aufhören. Tomasz Świątek, Igas Vater, nahm 1988 als Ruderer bei den Olympischen Spielen in Seoul teil. Er war Mitglied des polnischen Doppelvierers.

Iga Świątek griff mit sechs Jahren erstmals zum Tennisschläger. In einem Interview gab sie an, dass sie dies mit dem Ziel tat, eines Tages ihre Schwester zu schlagen. Dorota Świątek, die Mutter der beiden Mädchen, arbeitet als Kieferorthopädin. Über einen Freund von Iga Świątek ist nichts bekannt.

Iga Świątek: Die Karriere der Tennisspielerin

Schon als Juniorin feierte Iga Świątek große Triumphe. So ergatterte sie mit Catherine McNally den Doppel-Titel bei den French Open der Junioren und wenig später den Juniorinnen-Titel in Wimbledon. Sie erreichte im Einzel das Viertelfinale bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires. Für ihre Leistung dort wurde sie für den Piotr-Nurowski-Preis nominiert. 2019 erreichte die Tennisspielerin mit Platz 5 ihre höchste Platzierung in der Juniorinnen-Weltrangliste.

Gleichzeitig spielte Iga Świątek seit 2016 im Profibereich und gewann dort im ersten Jahr einen Titel. 2017 siegte sie bei zwei weiteren ITF-Turnieren. Dann musste sie aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk für sieben Monate pausieren. Ihr Comeback gab sie in der polnischen Fed-Cup-Mannschaft gegen Bulgarien. Im Laufe des Jahres 2018 trug Iga Świątek mehr als 40 Mal den Sieg davon und steckte lediglich sechs Pflichtspiel-Niederlagen ein. Drei Titel verbuchte sie so für sich.

Die Tennisspielerin Iga Świątek: Ihr Weg an die Weltspitze

2019 folgte bei den Australian Open erstmals die Qualifikation bei einem Grand-Slam-Turnier. Sie erreichte auf Anhieb die zweite Runde. In Lugano, bei ihrer zweiten Hauptfeld-Teilnahme, schaffte sie es dann in ihr erstes Endspiel auf der WTA-Tour. Die aufstrebende Tennisspielerin beendete ihre Saison unter den besten 50 der Welt.

2020 gelangte Iga Świątek bei den Australian Open erneut in die vierte Runde bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Oktober kam es bei den French Open zum bisher größten Erfolg ihrer Karriere. Sie spielte sich in ihr erstes Grand-Slam-Finale, das sie schließlich in zwei Sätzen gegen Sofia Kenin gewann. Durch den Gewinn ihres ersten Grand-Slam-Titels kletterte sie auf Platz 17 der Weltrangliste. Iga Świątek ist die erste Polin, die bisher ein Grand-Slam-Turnier im Einzel gewinnen konnte.

Anfang 2022 schaffte sie es bei den Australian Open ins Halbfinale. Im Anschluss gewann sie innerhalb weniger Wochen gleich drei WTA-Turniere ohne Satzverlust in Doha, Indian Wells und Miami. Am 4. April 2022 war dann der große Moment gekommen: Nachdem Ashleigh Barty zurückgetreten war, übernahm Iga Świątek als erste Polin die Spitze der WTA-Weltrangliste.

Iga Świątek: Erfolge der Tennisspielerin

Im Alter von 20 Jahren liegt Iga Świąteks Karrierebilanz im Einzel bei 178:49, im Doppel bei 27:14 (Stand: Mai 2022). Zu ihren größten Erfolgen zählen der Grand-Slam-Titel, sieben WTA-Titel sowie sieben ITF-Titel. Interessant zu wissen ist:

Am 1. Dezember 2021 beendete Iga Świątek die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Piotr Sierzputowski. Ihr neuer Trainer Coach ist Tomasz Wiktorowski.

Auch interessant

Kommentare