tz-Interview mit dem Veranstalter

Mronz über BMW Open: "Kontinuität statt großer Knall"

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Iphitos-Veranstalter Michael Mronz.

München - Die BMW Open in München feiern dieses Jahr 100. Geburtstag. Details zum Turnier werden erst am Donnerstag bekanntgegeben. Die tz sprach schon vorab mit Veranstalter Michael Mronz.

Kürzlich schaute BMW-Open-Veranstalter Michael Mronz bei FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vorbei. Nicht aus Gründen einer Kooperation, sondern für ein informelles Gespräch unter Businessmännern. Am Donnerstag informiert Mronz auf einer Presserunde über die 100. Ausgabe der BMW Open (25. April bis 3. Mai), die tz hat vorab mit ihm gesprochen.

Herr Mronz, es gibt immer wieder Diskussionen über den Zeitpunkt des Turniers. 

Mronz: Wir haben von der ATP Planungssicherheit bis 2018, bis dahin werden die BMW Open by FWU AG zum gewohnten Zeitpunkt stattfinden.

Wie fällt Ihr Resümee zu 2014 aus?

Mronz: Sehr positiv. Am Wetter müssen wir noch ein bisschen arbeiten, so wie an vielen anderen Details. Es gibt immer Potenzial nach oben.

Planen Sie zum 100-Jährigen etwas Besonderes?

Mronz: Der wahre Wert ist doch Kontinuität. Wie schnell sie verloren gehen kann, hat man 2013 gemerkt. Natürlich wäre es schön, Roger Federer zu haben, aber ist das darstellbar? Neben ihm haben noch Nadal und Djokovic einen Namen außerhalb der Szene. Danach ist es fast egal, ob man die Nummer fünf oder fünfzehn im Teilnehmerfeld hat. Daher wird es den großen Knall nicht geben, mir ist wichtiger, was im 102. oder 103. Jahr passiert. Dennoch wird es die ein oder andere Besonderheit geben.

Wie wollen Sie mehr Zuschauer locken?

Mronz: Durch Top-Sport mit jungen Wilden, aber eben auch großen Namen wie Tommy Haas oder Lleyton Hewitt. Dazu kommen Top-Rahmenveranstaltungen, auf die sich die Leute freuen und die ein Event-Publikum anlocken. Ob der Sport oder die Aktivitäten drumherum im Mittelpunkt stehen, ist für mich keine Entweder-Oder-Frage.

Mal darüber nachgedacht, Legenden wie John McEnroe zu engagieren?

Mronz: Wir haben uns damit beschäftigt, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass uns ein Senior-Event keine zusätzliche Akzeptanz beim klassischen Eventzuschauer bringen würde.

2014 gab es Querelen mit dem damaligen Vereinswirt. Sind die Probleme gelöst?

Mronz: Sagen wir so, ich habe die Hoffnung, dass dieses Jahr beim Finale nebenan keine große Beachparty sattfindet. Für Probleme aus den Vorjahren konnten wir nichts, wir zumindest haben für 2014 unsere Rechnungen bezahlt – ich bin also sehr hoffnungsvoll (schmunzelt).

Interview: Mathias Müller

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