Kastrop, Schaffelhuber und Büchel

Ein Leuchten in Kinderaugen: "Right To Play" in Uganda

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Kastrop, Schaffelhuber und ­Büchel in ­Uganda.

Kampala - Anna Schaffelhuber, Marco Büchel und Jessica Kastrop waren für vier Tage in Uganda und haben dort die Spiel- und Bildungsprojekte von "Right To Play" besucht.

Über die Liebe zum Spiel Kindern Hoffnung geben – das ist das Ziel von Right To Play.

Uganda ist eines der ärmsten Länder der Welt. 60 Prozent der Einwohner müssen von weniger als zwei US-Dollar pro Tag leben, die medizinische Versorgung ist mangelhaft – in ländlichen Gebieten kommen oft über 100 Kinder auf eine Lehrkraft, viele brechen die Schule ab, oft wegen Schwangerschaft. Deshalb hilft dort Right To Play (Recht zu spielen). Die Hilfsorganisation will Kinder durch das Spiel an das Leben und Bildung heranführen. Die Athletenbotschafter Anna Schaffelhuber (fünffache Goldmedaillengewinnerin bei Winterparalympics) und Marco Büchel (Ex-Riesenslalom-Vizeweltmeister, ZDF-Experte) waren zusammen mit Sky-Moderatorin Jessica Kastrop (Beiratsmitglied von Right To Play Deutschland) für vier Tage in Uganda, besuchten die Spiel- und Bildungsprojekte von Right To Play.

„Selbst vor Ort die alltäglichen Lebensbedingungen in Zusammenhang mit leuchtenden Kinderaugen zu sehen, haut einen schier um“, sagte Anna Schaffelhuber der tz. „In den Spielen, in denen ich mitmachen durfte, lernten die Kinder etwas über ihren Körper, die Anatomie, Sexualkunde, im Gebiet vorherrschende Krankheiten aber auch die Verwirklichung von Träumen.“

Auch Büchel war beeindruckt: „Kinder erfahren durch die Teilnahme an den Spiel- und Sportprogrammen viele Werte des Sports wie Teamwork, Fairplay, Respekt und Disziplin und können dadurch Freude, Mut und Hoffnung schöpfen.“

Gegründet wurde Right To Play 2000 vom norwegischen Eisschnellläufer und vierfachen Olympiasieger Johann Olav Koss. Über eine Million Kinder und Jugendliche (davon 50 Prozent Mädchen) nehmen wöchentlich weltweit an den Programmen teil. Beiratsmitglied Jessica Kastrop sagte der tz: „Die Hilfsgelder gehen direkt in die Ausbildung der Lehrer. In Uganda fehlt es an allem, Right To Play hat dort extrem viel bewegt. Und wenn du die Freude der Kinder siehst, dann gibt dir das auch wahnsinnig viel zurück.“

bb

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