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Kein Bulle für den „Bully Boy“: Smith weint nach WM-Finale

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„Bully Boy“
Unterlag im WM-Finale dem Niederländer Michael van Gerwen mit 3:7.: Michael Smith. © John Walton/PA Wire/dpa

Michael Smith ist ein Mann für Darts-Traumszenarien. Vor seinem ersten WM-Finale 2019 fantasierte der Engländer vor seiner Hochzeit von einer Zeremonie, die sich nicht nur um ihn und seine Zukünftige dreht, sondern auch um die riesige Sid Waddell Trophy.

London - Smith' Freundin sollte dabei gefragt werden, ob sie den aktuellen Darts-Weltmeister heiraten möchte. Doch daraus wurde nichts, der „Bully Boy“ unterlag dem Niederländer Michael van Gerwen mit 3:7.

Auch diesmal hegte Smith wieder verträumte Gedanken. Angesichts seines Spitznamens wolle er sich nach der WM einen Bullen kaufen. „Wenn ich die WM gewinne, überzeuge ich meine Frau davon. Ich werde ihn 'Ferdinand' nennen, wie in dem Cartoon. Man kann ja nicht zu meinem Haus kommen und keinen Bullen sehen, oder?“, kündigte Smith bei Sport1 an. Doch wieder scheiterte der Plan, denn diesmal gewann der Schotte Peter Wright mit 7:5.

Smith machte das nächste verlorene Endspiel fertig, er brach mehrere Male in Tränen aus. „Ich habe nun fünf Sätze gewonnen statt drei“, sagte er mit einem Schuss Sarkasmus. Er müsse in einem früheren Leben etwas Schlimmes gemacht haben, dass es ihm nun so im Kopf zu schaffen mache. Als Trost bleiben 200.000 Pfund (etwa 238.000 Euro) Preisgeld und ein Rekord: 83 Mal 180 Punkte bei einer WM. dpa

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