Kein Turniersieg in dieser Saison

Kerber zieht Konsequenzen und verpflichtet neuen Coach

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Angelique Kerber will zurück in die Erfolgsspur finden.

Angelique Kerber (29) auf ihr enttäuschendes Jahr 2017 raegiert und geht mit einem neuen Trainer in die anstehende Saison.

Kiel - Das gab die zweimalige Grand-Slam-Siegerin, die in den vergangenen elf Monaten in der Weltrangliste von Platz eins auf Rang 21 abgerutscht ist, am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. 

Der 37-jährige Belgier Wim Fissette hatte einst Sabine Lisicki ins Wimbledon-Finale geführt und unter anderem schon die Britin Johanna Konta (Großbritannien), Kim Clijsters (Belgien), Simona Halep (Rumnien) und Wiktoria Asarenka (Weißrussland) betreut. 

2017 kein Turniersieg

Ihr bisheriger Trainer Torben Beltz gehört damit nicht mehr zum Team. Beltz hatte Kerber bis auf eine gut zweijährige Unterbrechung (Ende 2012 bis Anfang 2015), in der sie von Benjamin Ebrahimzadeh betreut wurde, während ihrer bisherigen Profikarriere gecoacht. 

Kerber hat 2017 kein Turnier gewonnen und stand nur in einem Finale (Monterrey). Im vergangenen Jahr hatte die Linkshänderin bei den Australian Open sowie den US Open triumphiert und als zweite Deutsche nach Steffi Graf den Sprung an die Spitze des WTA-Rankings geschafft. 

Nur noch deutsche Nummer zwei

Das erste Turnier für Kerber in der nächsten Saison ist der Hopman Cup in Perth vom 30. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018, bei dem sie mit Alexander Zverev (Hamburg) das deutsche Team bildet. 

In diesem Jahr hatte Kerber eine Gesamt-Bilanz von 29:24 Siegen - in ihrer Traumsaison waren es 64:19 Erfolge. Als deutsche Nummer eins war die Kielerin jüngst von ihrer Fed-Cup-Kollegin Julia Görges (WTA-Nr. 14/Bad Oldesloe) abgelöst worden.

SID

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