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Dreifacher Kickbox-Weltmeister (40) stirbt an Corona – er leugnet das Virus bis zum Schluss

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Von: Luisa Weckesser

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Der belgische Kickboxweltmeister Frédéric Sinistra ist tot. Der 40-Jährige ist an Corona gestorben. Bis zuletzt soll er seine Infektion geleugnet haben.

Kassel – Der Kickboxweltmeister Frédéric Sinistra ist kürzlich an einer Corona-Infektion gestorben. Wie mehrere belgische Medien übereinstimmend berichten, ist der Belgier bereits im November in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Wenig später habe er sich jedoch selbst wieder entlassen und zu Hause eigenhändig mit Sauerstoff behandelt.

Der Sportler soll sich bis zu seinem Tod geweigert haben, seine Corona-Infektion als solche anzuerkennen. Er selbst habe immer von „einem kleinen Virus“ geredet. Sein Trainer habe ihn dann schließlich zur Einweisung ins Krankenhaus gedrängt, heißt es nach Informationen des Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Dreifacher Kickbox-Weltmeister (40) stirbt an Corona: „Ich bin angewidert“

Bei Instagram und Facebook teilte Sinistra immer wieder Bilder von sich im Krankenhausbett und mit Schlauch in der Nase. „Ich bin angewidert“, schrieb er unter einem Bild. „Aber ich werde noch stärker zurückkommen!“

Am 15. Dezember verstarb Sinistra schließlich im Alter von 40 Jahren infolge der Corona-Infektion, wie einen Tag später bekannt wurde. Auch seine Frau habe nach seinem Tod die Corona-Infektion ihres Mannes geleugnet, wie aus einem Facebook-Post hervorgeht.

Dreifacher Kickbox-Weltmeister (40) stirbt an Corona: „Mein Ehemann ist nicht an Covid verstorben“

„Mein Ehemann ist nicht an Covid verstorben“, schrieb sie am 23. Dezember. „Er hätte es nie akzeptiert, dass das, was ihm geschehen ist, jetzt dazu dient, Angst zu verbreiten und die Impfung zu bewerben.“

Ob Frédéric Sinistra schon vor seiner Infektion an Vorerkrankungen litt, ist bislang nicht geklärt. Eine Corona-Impfung habe er aber bis zu seinem Tod verweigert, heißt es. Sinistras Witwe wolle das Andenken ihres verstorbenen Mannes „bis zum Schluss ehren“. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Auch Joshua Kimmich entschied sich gegen eine Corona-Impfung. Er wird dem FC Bayern München mindestens bis Jahresende fehlen. Grund sind Probleme mit der Lunge, die er nach seiner Corona-Erkrankung hat. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (Luisa Weckesser)

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