Interview im Kickbox-Studio

Schlagfertig: Topmodel trifft auf Kick-Model

Aufwärmen ist die Basis eines jeden Trainings.
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Aufwärmen ist die Basis eines jeden Trainings.
Kickboxerin Marie Lang (r.) und Topmodel Sabine Fischer beim Kampftraining.
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Kickboxerin Marie Lang (r.) und Topmodel Sabine Fischer beim Kampftraining.
Kickboxerin Marie Lang
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Führhand-Training von der Expertin.
Hoch das Bein: Sabine Fischer zeigt vollen Einsatz.
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Hoch das Bein: Sabine Fischer zeigt vollen Einsatz.
Immer drauf auf den Sandsack.
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Immer drauf auf den Sandsack.
Kickboxerin Marie Lang, Topmodel Sabine Fischer, Boxstudio Steko‘s
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Kickbox-Studio-Inhaber und Langs Trainer Mladen Steko (M.) in der Mangel.
Kickboxerin Marie Lang
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Sabine Fischer (M.) und Marie Lang (r.) im Gespräch mit tz-Reporter Michael Sapper.

München - Marie Lang ist Weltmeisterin im Kickboxen. Die Wahl-Münchnerin startet jetzt schon die Vorbereitung für den nächsten Kampf. Der erste Sparringspartner: Model und Ex-GNTM-Teilnehmerin Sabine Fischer. Ein Gespräch.

Zwei junge hübsche Frauen in Leggings und Funktionstop. Klar, die machen jetzt bestimmt gleich Zumba oder Pilates. Denkste. Nach zehn Minuten aufwärmen, steigen Profi-Kickboxerin Marie Lang (30) und Model Sabine Fischer (23) in den Ring. Zur Vorbereitung für den nächsten WM-Kampf trainierte Lang mit dem Model, das am vergangenen Donnerstag aus der Castingshow „Germany‘s next Topmodel“ flog. Der nächste große Fight findet Ende Juni, Anfang Juli statt, die Gegnerin steht noch nicht fest. 

Und Fischers Motivation? „Ich will mich fit halten“, erzählt sie der tz. Deshalb holt sie sich Tipps bei der Weltrekordlerin Lang. Die Kickboxerin verteidigte ihren WM-Titel fünfmal innerhalb eines Jahres - und ist beim Treffen Trainerin: „Beim Roundhouse-Kick musst du mit dem Spann schlagen“, erklärt Lang. Nach ein paar Trocken-Übungen schlägt und kickt das Model auf die Pratzen von Lang. „Das sieht gut aus“, ruft Mladen Steko, Trainer von Lang und Inhaber des Kickbox-Studios, in den Ring. Vor dem Training haben wir exklusiv mit beiden gesprochen.

Modeln und Kickboxen – kann das überhaupt klappen oder ist da nicht die Schönheit in Gefahr?

Marie Lang: Also in meinen eineinhalb Jahren Profi-Karriere habe ich mir bisher noch nichts gebrochen. Nicht mal die Nase. Die blauen Flecken gehören dazu, aber die gehen auch wieder weg.

Sabine Fischer (lacht und zeigt auf ihren Oberarm): Ach, das geht auch ganz ohne Kickboxen…

Marie, Sie sind auch Mode-Designerin – soll Sabine mal ein von Ihnen entworfenes Kleid tragen?

Lang (lacht): Klar, das kann man mal machen.

Fischer: Eine gute Idee.

Lang: Aber für den nächsten Kampf präsentiere ich erst mal mein erstes eigenes Outfit. Ich hoffe, dass es während des Kampfes nicht platzt (lacht). Danach will ich eine eigene Mini-Collection in Angriff nehmen. Das Designen macht mir Spaß und ich würde das gerne neben dem Kickboxen machen.

Sabine, Sie sind letzte Woche bei „Germany’s next Topmodel“ rausgeflogen. Was kommt als Nächstes?

Fischer: Ich will nach New York ziehen. Einen festen Termin gibt es dafür aber noch nicht. Ende Mai bin ich dann beim Topmodel-Finale in Oberhausen.

Ist „Germany’s next Topmodel“ auch für Sie als Modedesignerin interessant, Marie?

Lang: Ich habe bislang jede Staffel gesehen. Es ist einfach mein Bereich. Die Shootings, die Kleider, die Fotografen. Besonders cool fand ich, als ihr ein Fotoshooting im Boxring hattet.

Fischer: Stimmt, wir mussten uns um die Sportler im Ring herumschlängeln, während die geboxt haben. Das war gar nicht so einfach.

Lang: Ich habe mir sogar eure Outfits abfotografiert (lacht).

Und Sie wollen künftig kickboxen, Frau Fischer?

Fischer: Ja, eigentlich schon seit langer Zeit, um mich fit zu halten. Aber bisher bin ich nicht dazu gekommen. Das Problem ist, dass ich so viel unterwegs bin und immer in unterschiedliche Studios gehen müsste…

Lang: Ich könnte ja deine Personal-Trainerin werden...

Fischer: Und einige Outfits für mich machen (lacht).

Lang: Wenn ich dann noch Haare stylen könnte und Make-up-Spezialistin wäre, wäre das ein Komplettpaket (lacht).

Apropos Haare... Sie tragen beim Kampf Cornrows, also auf dem Kopf geflochtene Zöpfe. Wie lange brauchen Sie dafür?

Lang: Ich gehe dafür zu einer Friseurin, die macht mir die Frisur in 30 Minuten. Wenn ich das nicht machen würde, fliegen die Haare beim Kampf vor die Augen. Dann siehst du nichts mehr. Das stört.

Fischer: Heidi würde da sagen: Haare ab!

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