Fairplay im Mittelpunkt

KICKFORMORE: Laureus-Projekt im Straßenfußball

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Die Jugendlichen organisieren selbst ein Fußballturnier beim Projekt KICKFORMORE.

Gmünd - Das Laureus Projekt KICKFORMORE setzt auf den Straßenfußball als Sozialprojekt, bei dem Fairplay im Mittelpunkt steht. 

„Nicht grätschen“ – eine durchaus verständliche Regel beim Fußball. Aber nach jedem Tor sich im Mittelkreis treffen und gemeinsam tanzen? Ungewöhnlich! Nicht so beim Laureus Projekt KICKFORMORE, einem Baden-Württembergischen Straßenfußballprojekt, bei dem Fairplay im Mittelpunkt steht.

Gespielt wird auf einem Kleinfeld in gemischten Teams á vier Spielern. Nicht der Schiedsrichter, sondern die Spieler selbst achten darauf, dass die drei Regeln, die vor dem Match in der Dialogzone vereinbart wurden, auch eingehalten werden. Nach dem Spiel werten beide Teams das Verhalten auf dem Spielfeld aus und vergeben Fairplaypunkte – gemeinsam mit den Toren bilden sie das Endresultat.

So auch beim KICKFORMORE-Festival am Freitag in Schwäbisch-Gmünd. Das haben die Jugendlichen des Projekts in wöchentlichen Treffen selbst auf die Beine gestellt. Einladung der befreundeten Straßenfußballteams, Anmeldung und Turnierablauf – all das setzten die Kids mit Unterstützung der Projektleitung selbst um.

Und so wuselten 120 Kinder und Jugendliche von verschiedenen Teams aus unterschiedlichen Städten über das Gelände der Landesgartenschau. Mitten drin: Schwäbisch-Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold und Laureus Botschafter und KICKFORMORE-Schirmherr Fredi Bobic. Die spielten im Eröffnungsmatch des Turniers gegeneinander und tanzten natürlich nach jedem Tor im Mittelkreis gemeinsam mit den Kids.

 „KICKFORMORE bewegt die Kinder nicht nur körperlich, sondern auch persönlich. Die Jugendlichen gestalten durch Events wie das Festival aktiv ihre Kommune mit, übernehmen Verantwortung, eignen sich Organisationsfähigkeiten an und müssen gemeinsam im Team arbeiten. All das hilft ihnen später auch im Beruf“, erklärt Projektleiterin Steffi Biester das Ziel des Laureus Projekts, das mittlerweile an fünf Standorten umgesetzt wird, drei weitere sind in Planung.

Und die zwölfjährige Sirin ist sowieso ein großer Fan des Projekts: „Hier wird viel fairer gespielt als bei der Fußball-WM. Da wurde viel zu oft gefoult. Hier spielen alle zusammen und achten auf einander. Und ich finde es gut, dass auch Mädchen hier die Chance bekommen, Fußball zu spielen.“

Und eben auch ab und zu im Mittelkreis zu tanzen.

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