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Kurzbahn-WM: Wellbrock trägt die Hoffnungen auf Edelmetall

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Schwimm-Star
Florian Wellbrock kam bei der Kurzbahn-WM über 1500 Meter Freistil in Weltrekordzeit ins Ziel. © Kamran Jebreili/AP/dpa

Erst eine Medaille haben die deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-WM gewonnen. Das soll sich am Abschlusstag ändern. Denn Florian Wellbrock geht über 1500 Meter Freistil aussichtsreich ins Rennen.

Abu Dhabi - Florian Wellbrock trägt wieder einmal die Hoffnungen der deutschen Schwimmer auf ein edelmetall-glänzendes Finale bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi.

Der Freiwasser-Olympiasieger und 1500-Meter-Freistil-Bronzemedaillen-Gewinner von Tokio geht am Dienstag als Mitfavorit ins 1500-Meter-Finale, nachdem er im Vorlauf locker zur drittbesten Zeit geschwommen war. Außenseiterchancen rechnet sich am Abschlusstag der Titelkämpfe zudem Fabian Schwingenschlögl aus, der über 50 Meter Brust ebenfalls als Drittbester den Endlauf erreichte. Bislang hat nur Christian Diener mit Silber über 50 Meter Rücken eine Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) gewonnen.

Die leisen Hoffnungen auf einen Platz auf dem Treppchen erfüllten sich für die deutschen Freistil-Frauen am Montag nicht. In der 4x200- Meter-Staffel wurden Isabel Gose, Annika Bruhn, Leonie Marie Kullmann und Marie Pietruschka Sechste.

Isabel Gose
Isabel Gose kam mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel bei der Kurzbahn-WM zu einem sechsten Platz. © Michael Kappeler/dpa

Wellbrock, der am vergangenen Mittwoch noch das Weltcup-Finale über 10 Kilometer im Freiwasser für sich entschieden hatte, kontrollierte sein Rennen. „Für einen Vorlauf war alles im Lot. Ich hoffe, dass es im Finale noch schneller geht, aber da bin ich recht zuversichtlich. An den Wenden muss ich das Eine oder Andere noch verbessern. Ich freue mich auf ein schönes Finale“, sagte Wellbrock.

In 14:25,79 Minuten musste der Olympia-Dritte am Montag nur dem Ukrainer Michailo Romanschuk (14:24,76) und Ahmed Hafnaoui (14:24,79) aus Tunesien, 400-Meter-Freistil-Olympiasieger von Tokio, knapp den Vortritt lassen. Lukas Märtens kam auf Rang neun und verpasste dadurch das WM-Finale am Dienstag. dpa

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