Zwei Matches verschoben?

Manipulation im Tennis: Argentinier Kicker droht lebenslange Sperre

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Nicolas Kicker.

Dem argentinischen Tennis-Profi Nicolas Kicker droht wegen Spielmanipulationen eine lebenslange Sperre.

München - Die von den Tennisverbänden gegründete Anti-Betrugs-Einheit (TIU) erklärte den 25-Jährigen am Donnerstag für schuldig, zwei Matches auf der zweitklassigen Challenger Tour verschoben zu haben.

Betroffen sind ein Spiel im italienischen Padua im Juni 2015 sowie eines drei Monate später im kolumbianischen Barranquilla. Kicker wurde zudem für schuldig befunden, einen Korruptionsversuch nicht gemeldet und bezüglich der Anschuldigungen gegen ihn nicht mit der TIU kooperiert zu haben. Das genaue Strafmaß muss noch verhandelt werden.

In der Weltrangliste liegt Kicker derzeit auf dem 84. Rang, seine beste Platzierung hatte er im Juni 2017 mit Position 78 erreicht. Bei den Australian Open im vergangenen Januar hatte er die dritte Runde erreicht.

sid

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