Sohn der Rennsport-Legende

Mick Schumacher über Vater Michael: „Ich würde alles aufgeben nur für das“

Mick Schumacher während des Großen Preises von Österreich 2021.
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Mick Schumacher gibt Einblicke in seine Gefühlswelt.

Die Streaming-Plattform Netflix hat eine Dokumentation über das Leben von Michael Schumacher gedreht. Der Film gewährt Einblicke in das Privatleben der Rennsport-Legende. Sohn Mick äußerst sich wehmütig.

München - Michael Schumacher* war einer der begnadetsten und erfolgreichsten Rennfahrer der Geschichte. Bis heute hat der ehemalige Ferrari-Pilot den Titel des Rekordweltmeisters in der Formel 1* inne und kann zahlreiche weitere Bestmarken sein Eigen nennen. Auch sein Charisma sowie der Ehrgeiz nach Erfolgen zeichneten den gebürtigen Kerpener aus.

Die Streaming-Plattform Netflix hat sich dem Mythos Schumacher angenommen und eine exklusive Dokumentation über die Motorsport-Legende produziert. Kurz vor dem Start am 15. September werden weitere Details bekannt. Der Film zeigt vor allem den Menschen Schumacher und gewährt private Einblicke in das Leben des Sportlers, der eine ganze Generation prägte.

Michael Schumacher: Netflix-Doku gewährt private Einblicke - ein Ereignis verändert alles

Die sportlichen Höhepunkte der Karriere sind bekannt, wie auch der tragische Moment, der darauf folgte. Im Dezember 2013 zog sich der damals 44-Jährige bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu. Seitdem lebt er isoliert von der Außenwelt. Über seinen gesundheitlichen Zustand ist wenig bekannt.

Die Familie wahrt seine Privatsphäre. Doch obwohl sie ähnlich stark an den Folgen des Unglücks leidet, kümmert sie sich und lassen Michael den Familienzusammenhalt spüren. Neben Ehefrau Corinna* betrifft das mit Tochter Gina-Maria* und Sohn Mick* auch die Kinder Schumachers. Sie beschreiben ihren Vater als Familienmenschen, mit dem die beiden viele Momente voller Spaß erlebten. Besonders Mick zeigte sich wehmütig und gab ein rührendes Geständnis preis.

Schumacher-Doku: Sohn Mick zeigt sich wehmütig: „Würde alles aufgeben“

Der Sprössling des siebenfachen Formel 1-Champions* fährt mittlerweile selbst in der Königsklasse des Motorsports. Seit dieser Saison sitzt er im Cockpit des US-Teams Haas F1* und könnte schon bald auf den Spuren seines berühmten Vaters wandeln. Doch am meisten fehlen ihm die persönlichen Gespräche.

„Ich würde alles aufgeben nur für das“, sagt er und ergänzt, dass es ein bisschen unfair sei, dass sie solche privaten Augenblicke und Erlebnisse wie vor dem Sturz nicht mehr teilen können. Auf der Strecke demonstrierte der 22-Jährige ihre Verbundenheit. Neben dem offensichtlichen Talent erinnerte Mick erst jüngst beim Grand Prix von Spa* an das Debüt seines Vaters in der Formel 1. Ein spezielles Helmdesign diente als Hommage an den einzigartigen Moment. (men) *tz.de ist ein Angebot von IPPPEN.MEDIA

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