„Was können Sie uns über seine Gesundheit erzählen?“

Michael Schumacher: Vertrauter besucht ihn regelmäßig, nun äußert er sich - Sohn sorgt für Spekulationen

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Michael Schumacher auf einem Foto aus dem Jahr 2010.

„Was können Sie uns über seine Gesundheit erzählen?“ Ein Vertrauter, der ihn regelmäßig besucht, hat diese Frage zu Michael Schumacher beantwortet. Auch Sohn Mick sorgt für Spekulationen.

Update vom 9. August 2018

Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey würde einen Aufstieg von Michael Schumachers Sohn Mick irgendwann in die Königsklasse des Motorsports begrüßen. „Das wäre natürlich eine großartige Story. Michael Schumacher spielt als Rekordweltmeister immer noch eine einzigartige Rolle in der Formel 1. Er ist eine Ikone unseres Sports und wird das auch immer bleiben“, sagte Carey der „Bild am Sonntag“. Man wolle unabhängig davon versuchen, „guten Nachwuchsfahrern den Weg in die Formel 1 zu erleichtern. Michaels Sohn Mick in der Formel 1 wäre natürlich speziell. Er würde die Herzen vieler Fans auf eine ganz einzigartige Weise berühren.“

Mick Schumacher hat in der vergangenen Woche in Spa-Francorchamps sein erstes Formel-3-Rennen gewonnen. Bis zu einem möglichen Aufstieg in die Formel 1 wäre es aber noch ein weiter Weg für den 19-Jährigen.

Rekordweltmeister Michael Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren in den französischen Alpen verunglückt. Im September 2014 war der heute 49-Jährige in sein Haus im schweizerischen Gland zurückgekehrt und wird seitdem von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Michael Schumacher: Vertrauter besucht ihn regelmäßig

Buenos Aires / München - Wie geht es Michael Schumacher? Diese Frage stellen sich auch heute, gut viereinhalb Jahre nach dem schweren Ski-Unfall, viele Fans. Seine Managerin Sabine Kehm hält sich mit Aussagen bewusst zurück. Das macht die Spekulationen nicht weniger. Einerseits ist der Gesundheitszustand des Michael Schumacher klar Privatangelegenheit. Andererseits hatte er zu seiner aktiven Formel-1-Zeit und danach Millionen Fans, die ihn in ihrem Herzen tragen und sein Schicksal mit viel Mitgefühl verfolgen.

Besuchen dürfen den 49-Jährigen nur wenige. Luca Badoer zählt zu dem erlesenen Kreis, er hat sich vor wenigen Monaten dazu geäußert. Ex-Teamkollege Rubens Barrichello hingegen wollte Schumacher nach eigener Aussage auch beiwohnen und zeigte sich enttäuscht, dass er nicht durfte - er verriet auch, was man ihm als Grund genannt haben soll.

Jetzt äußerte sich einer der engen Vertrauten aus Michael Schumachers aktiver Formel-1-Zeit: Jean Todt (72) war Ferrari-Chef, als Schumacher für den Rennstall fuhr. Todt gab der argentinischen Zeitung La Nacion ein Interview. Natürlich bei weitem nicht nur über Schumacher. Aber er bekam auch Fragen zum Formel-1-Rekordweltmeister gestellt. „Sie besuchen Michael Schumacher regelmäßig zu Hause, was können Sie uns über seine Gesundheit erzählen?“, will der Fragesteller wissen.

„Es ist an der Zeit für uns, Michael Schumacher sein Leben in Frieden leben zu lassen“

Todt äußert sich zwar zurückhaltend, geht aber schon weiter als die meisten, die sich über Schumacher zu Wort melden. „Er ist umgeben von seiner Familie, seinen Lieben“, so Todt. „Ich fühle mich gesegnet, dass ich häufig Zugang habe, aber seine Gesundheit ist ein privates Thema, und ich denke, es ist an der Zeit für uns, Michael sein Leben in Frieden leben zu lassen.“

Auf die Nachfrage „Aber bessert es sich?“ insistiert Todt: „Ich wiederhole: Es ist an der Zeit, dass wir Michael sein Leben in Frieden leben lassen.“ Das heißt natürlich einerseits, dass Todt seinem Freund die Privatsphäre zugestehen möchte. Andererseits bietet es auch viel Interpretationsspielraum.

Offizielles Sprachrohr von Michael Schumacher ist weiterhin seine Managerin Sabine Kehm. Diese äußert sich nur sehr selten - zuletzt vor einigen Monaten. Damals sagte sie etwas, das alles in anderem Licht dastehen ließ.

lin

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