Nur nicht baden gehen!

Motocrosser Ackermann über die Red Bull X-Fighters

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Fliegen ist auch nicht schöner… Luc Ackermann im Olympiapark.

München - Die tz sprach mit Luc Ackermann (16), der seit seinem dritten Lebensjahr Motocross fährt, im Vorfeld des "Red Bull X-Fighters"-Events in München.

Er ist sechszehn, er ist Freestyle-Motocrossfahrer und er startet als einziger Deutscher bei den Red Bull X-Fighters in München: Luc Ackermann lebt bereits jetzt den Traum vieler Extremsportfans. Der gebürtige Thüringer gilt als größtes deutsches Talent und wird es am 19. Juli in der bayerischen Landeshaupstadt mit der Weltelite der Freestyle-Motocrossfahrer aufnehmen. Die tz sprach mit Ackermann, der seit seinem dritten Lebensjahr Motocross fährt, im Vorfeld des Events.

Herr Ackermann, dank einer Wildcard dürfen Sie zum ersten Mal bei den Red Bull X-Fighters teilnehmen. Was bedeutet das für Sie?

Ackermann: Es ist eine ganz große Ehre für mich. Schließlich darf ich als einziger Fahrer Deutschland vertreten. Und das dann auch noch in München – das ist etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, dass wir alle das Münchner Publikum begeistern werden und besonders, dass mir die Dinge gelingen, die ich mir vorgenommen habe.

Und das wäre?

Ackermann: Ich habe an einigen neuen Tricks gearbeitet, die ich zeigen will. Ich hoffe, dass dabei alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Welche genau das sind, kann nicht natürlich noch nicht sagen, aber es wird spektakulär. Außerdem möchte ich im Wettbewerb so weit wie möglich kommen, schließlich hat man nicht jeden Tag die Chance, sich mit den Besten der Welt zu messen.

Wie sah die Vorbereitung aus?

Ackermann: Ich habe jede freie Minute zum Trainieren genutzt. Hauptsächlich bin ich Motorrad gefahren, abends stand dann noch ein wenig Krafttraining an. Allerdings durfte auch die Schule nicht zu kurz kommen.

Klingt nach wenig Freizeit…

Ackermann: Das stimmt. Aber wenn man sein Hobby professionell ausüben kann, nimmt man das gern in Kauf. Und hin und wieder nehme ich mir einen Tag Pause.

Ihr Bruder, Hannes Ackermann, nahm vor zwei Jahren an den Red Bull X-Fighters in München teil. Haben Sie sich Tipps von ihm geholt?

Ackermann: Das nicht, ich glaube, es ist schwer, vor so einem Event irgendwelche Tipps zu geben. Aber ich war beim letzten Wettbewerb in Madrid dabei und habe mir alle Fahrer genau angesehen. Das hat sicherlich geholfen.

In München gibt es eine Besonderheit. Der Track wird ein schwimmender sein – er befindet sich komplett auf dem Wasser. Erhöht das die Nervosität?

Ackermann: Sicherlich ist das etwas Besonderes. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Strecke ein wenig auf dem Wasser bewegen könnte. Das wird sicherlich ein ganz spektakuläres Bild für die Zuschauer. Wir Fahrer haben aber sicherlich nicht mehr Respekt als sonst auch. Ich denke auch, dass die Gefahr ins Wasser zu fahren, relativ gering ist.

Interview: Lena Meyer

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