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Süßes Nichtstun ist nicht drin 

Münchner Schwimmerin Wenk: Erst Abi, jetzt EM!

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Alexandra Wenk schwamm am Dienstag für die deutsche 4x100-­Meter-Mixed-Staffel.

Berlin - Urlaub und Ausspannen nach dem Abitur? Nicht für Alexandra Wenk. Die Münchnerin kämpft derzeit bei der EM in Berlin um Meter und Medaillen.

„Eine Pause konnte ich nach meinem Abitur wegen des Trainings leider nicht machen. Alle anderen sind weggefahren, das war schon hart“, erzählt die 19-Jährige der tz. Schon während der Abi-Vorbereitung absolvierte die Olympia-Teilnehmerin von 2012, die für die Stadtwerke München startet, zehn Einheiten pro Woche.

Wer im Schwimmsport oben stehen will, der muss eben hohe Umfänge trainieren. Ein Credo, das auch Bundestrainer Henning Lambertz immer wieder betont. Aber sich quälen sei heutzutage nicht mehr „in“, sagte kürzlich die ehemalige Vorzeigeschwimmerin Franziska van Almsick. Darüber kann Wenk nur lachen: „Zwei Stunden hin und her zu schwimmen, macht sicher nicht immer Spaß. Auch wir quälen uns heute noch tagtäglich im Training.“

Gestern erreichte Wenk mit der 4x100-Meter-Mixed-Staffel Platz vier hinter Großbritannien, Holland und Russland, am Donnerstag startet sie im Einzel in ihrer Spezialdisziplin, den 100 Meter Schmetterling. Ein spezielles Ziel nimmt sie sich nicht vor: „Mein Fokus lag in den vergangenen Monaten nicht auf dem Schwimmen, deswegen will ich einfach Spaß haben. Aber klar, vor dem Heimpublikum will man sich ordentlich präsentieren.“ Unterstützung aus München erhält Wenk von ihrer Familie – Mama, Papa und Oma werden sie auf der Tribüne anfeuern. Danach ist übrigens erst mal Auspannen angesagt.

mm

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