Boxer wurde notoperiert

Nach Charr-Attentat: Angeblicher Schütze stellt sich

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Manuel Charr war Anfang September in einem Essener Imbiss angeschossen worden.

Essen - Nachdem der Profiboxer Manuel Charr Anfang September in einem Imbiss angeschossen wurde, stellte sich nun der Tatverdächtige der Polizei.

In den Fall des angeschossenen Profiboxers Manuel Charr kommt Bewegung. Der mutmaßliche Schütze Youssef H. hat sich am Montag im Beisein seines Rechtsanwalts bei der Polizei in Essen gestellt. Das berichtet die Rheinische Post.

„Da er per Haftbefehl gesucht wurde, haben ihn die Kollegen in Untersuchungshaft genommen“, sagte eine Polizeisprecherin. Zum Tatvorwurf selbst habe der angebliche Schütze noch keine Aussage gemacht.

Charr war Anfang September in einem Imbiss in Essen angeschossen worden. Der 30 Jahre alte Schwergewichtler aus Köln, der vor drei Jahren gegen Witali Klitschko in dessen Abschiedskampf verloren hatte, musste anschließend in einer Klinik notoperiert werden.

Die Essener Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen führten die Polzei zu dem Verdächtigen Youssef H..

Charr hatte den bislang letzten seiner 32 Profikämpfe am 22. August gegen den Letten Mairis Briedis durch K.o. in der fünften Runde verloren. Ins Rampenlicht war der „Diamond Boy“ im September 2012 geraten, als er in Russland in einem einseitigen Kampf gegen Klitschko unterlag.

SID

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