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Nadal zum Fall Djokovic: „Justiz muss entscheiden“

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Rafael Nadal
Gewann bislang zwanzig Grand-Slam-Titel: Rafael Nadal. © Hamish Blair/AP/dpa

Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hat sich nach der vorläufigen Aufhebung des Einreiseverbots für Novak Djokovic nach Australien zurückhaltend geäußert.

Melbourne - „Es ist ein riesengroßer Zirkus um die Sache entstanden, aber unabhängig davon, ob ich mit seiner Geschichte einverstanden bin oder nicht, hat ein Gericht gesprochen. Und darauf kommt es an“, sagte Nadal in einem Telefoninterview des spanischen TV-Senders Onda Cero. „Die Justiz muss in diesem Fall entscheiden, und ich bin immer ein Verfechter der Gerechtigkeit“, sagte Nadal.

Ob der ungeimpfte Djokovic tatsächlich an den am kommenden Montag beginnenden Australian Open teilnehmen darf, steht trotz des Gerichtsurteils vom Montag noch nicht fest. Der australische Einwanderungsminister kann noch von seinem persönlichen Recht Gebrauch machen und dem Serben das Visum erneut entziehen.

Nadal hatte Djokovic zuletzt dafür kritisiert, nicht geimpft zu sein. „Ich hatte Covid, ich bin zwei Mal geimpft. Wenn du das machst, hast du kein Problem, hier und überall auf der Welt zu spielen. Das ist das Einzige, was klar ist“, hatte der Spanier gesagt. Die Menschen in Australien seien wegen der Pandemie durch schwere Zeiten gegangen. Von daher könne er den Unmut der Australier über die medizinische Ausnahmegenehmigung für Djokovic verstehen. dpa

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