21. NBA-Saison des Basketball-Stars

Dirk Nowitzki bekommt neue Rolle bei den Dallas Mavericks - Trinke „einen Kaffee mehr“

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Dirk Nowitzki beim Media Day der Dallas Mavericks vor der NBA-Saison 2018/2019.

Dirk Nowitzki bekommt in seiner 21. NBA-Saison eine neue Rolle bei den Dallas Mavericks. Am Ego des Basketball-Superstars kratzt es aber keineswegs, dass er seinen Stammplatz hergeben muss.

NBA: Dirk Nowitzki mit Meilenstein - doch Tweet der Dallas Mavericks sorgt für Spekulationen

Update vom 19. März 2019: Dirk Nowitzki ist in der NBA ein weiterer Meilenstein gelungen. Der deutsche Basketball-Star zog in der ewigen Punkte-Bestenliste an Wilt Chamberlain vorbei. Doch ein Tweet der Dallas Mavericks sorgt für Spekulationen.

Dirk Nowitzki bekommt neue Rolle bei den Dallas Mavericks - Trinke „einen Kaffee mehr“

Dallas - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki verliert nach 20 Jahren seinen Stammplatz bei den Dallas Mavericks. Trainer Rick Carlisle plant den 40-Jährigen aus Würzburg bei den Texanern in der am 17. Oktober beginnenden Spielzeit nur noch von der Bank ins Spiel zu bringen, weil er nach Transfers im Sommer auf eine jüngere Anfangsformation setzt. „Das wird eine Herausforderung“, sagte Carlisle beim offiziellen Media Day des Meisters von 2011 am Freitag in Dallas.

Für Nowitzki wird das in seiner 21. Saison in der stärksten Liga der Welt eine ganz neue Situation. Bislang stand er bei den Mavs in den 1471 Spielen seiner Karriere 1440 Mal in der Startformation. Ein Problem wird die neue Rolle für der Power Forward aber nicht, er bot in der Vergangenheit sogar schon selbst an, sein Team als Ersatzspieler zu unterstützen. Das passt zum bescheidenen Nowitzki: Für den Erfolg des Teams hatte er bei Vertragsverhandlungen in der Vergangenheit auch schon mehrfach auf ein höheres Gehalt verzichtet.

Nowitzki zu neuer Reservistenrolle: Trinke „einen Kaffee mehr“

„Ich habe in den letzten Jahren immer gesagt, dass ich Teil eines siegreichen Teams sein will und falls uns dies helfen würde zu gewinnen, dann natürlich“, sagte Nowitzki. Nach der Verpflichtung von Center DeAndre Jordan in diesem Sommer sei ihm klar gewesen, „dass ich jetzt von der Bank komme“.

Der 40-Jährige nimmt seine neue Rolle als Reservist aber mit viel Humor. Dass er nicht mehr automatisch in der Startformation gesetzt ist, stört ihn nicht. Allerdings müsse er sich erst daran gewöhnen, künftig von der Bank ins Spiel zu kommen und sofort 100 Prozent zu geben. „Ich brauche normalerweise immer ein bisschen. Vielleicht trinke ich vorher einen Kaffee mehr und bin dann immer gleich bereit“, so Nowitzki.

„Wenn ich von der Bank komme, sollten wir ein Fahrrad-Ergometer und ein paar Physiotherapeuten da haben - und dann wird alles gut. Es wird sicher ein bisschen anders, aber ich bin jetzt 40 Jahre alt“, sagte Nowitzki und ergänzte: „Mit meiner Erfahrung kann ich mich an so ziemlich alles anpassen.“

Mavericks wollen mit der „bestmöglichen Formation spielen“

Carlisle begründete den Schritt damit, dass er den Klub nach enttäuschenden Jahren voranbringen will. Zuletzt hatte Dallas zweimal in Folge die Playoffs verpasst und spielerisch nicht mehr überzeugt. Es solle nun „die bestmögliche Formation spielen“, sagte der 58-Jährige, der sich die Mavericks aber auch nicht ohne Nowitzki vorstellen kann: „Ich hoffe nicht, dass es seine letzte Saison wird.“

Die künftige Startformation des NBA-Meisters von 2011 dürfte nach einigen personellen Wechseln im Sommer aus Dennis Smith Jr., Luka Doncic, Wesley Matthews, Harrison Barnes und DeAndre Jordan bestehen.

Nowitzki: „Ich werde die Saison so angehen, als gäbe es kein Morgen“

Als erster NBA-Profi wird der 13-malige Allstar Nowitzki 21 Spielzeiten bei demselben Klub verbringen. Ob er seine Karriere nach dieser Spielzeit beenden wird, hält er sich offen. „Ich werde die Saison so angehen, als gäbe es kein Morgen“, sagte Nowitzki.

Nach einer Fuß-Operation ist er aktuell noch nicht wieder komplett fit. Am Freitag sprach er von „einem kleinen Rückschlag“ und klagte über leichte Probleme mit den Sehnen. Allerdings geht Nowitzki nicht davon aus, dass Einsätze zum Saisonbeginn gefährdet sind.

Ohnehin wollen die Mavericks behutsam mit ihrer Ikone umgehen. Im Training soll er in den kommenden Wochen geschont werden und auch nicht bei allen Vorbereitungsspielen dabei sein. Nowitzki könnte bei einem Testspiel in China am 5. Oktober in Shanghai gegen die Philadelphia 76ers erstmals mitwirken. Zwölf Tage später startet bei den Phoenix Suns die Saison.

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: Memphis Grizzlies - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 30: Memphis Grizzlies - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Joe Murphy
Platz 29: New Orleans Pelicans - 1,22 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 29: New Orleans Pelicans - 1,22 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Layne Murdoch Jr.
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / ANDY LYONS
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,26 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,26 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / David Sherman
Platz 26: Detroit Pistons - 1,27 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 26: Detroit Pistons - 1,27 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Gregory Shamus
Platz 25: Cleveland Cavaliers - 1,275 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 25: Cleveland Cavaliers - 1,275 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / David Liam Kyle
Platz 24: Atlanta Hawks - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 24: Atlanta Hawks - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Harry How
Platz 23: Orlando Magic - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 23: Orlando Magic - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Fernando Medina
Platz 22: Milwaukee Bucks - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 22: Milwaukee Bucks - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Gary Dineen
Platz 21: Denver Nuggets - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 21: Denver Nuggets - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Garrett Ellwood
Platz 20: Indiana Pacers - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 20: Indiana Pacers - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Andy Lyons
Platz 19: Utah Jazz - 1,425 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 19: Utah Jazz - 1,425 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Melissa Majchrzak
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,475 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,475 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Andrew D. Bernstein
Platz 17: Phoenix Suns - 1,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Christian Petersen
Platz 16: Washington Wizards - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 16: Washington Wizards - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Jesse D. Garrabrant
Platz 15: Sacramento Kings - 1,575 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 15: Sacramento Kings - 1,575 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Rocky Widner
Platz 14: Portland Trail Blazers - 1,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 14: Portland Trail Blazers - 1,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Christian Petersen
Platz 13: San Antonio Spurs - 1,625 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 13: San Antonio Spurs - 1,625 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Bart Young
Platz 12: Philadelphia 76ers - 1,65 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 12: Philadelphia 76ers - 1,65 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Nathaniel S. Butler
Platz 11: Toronto Raptors - 1,675 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 11: Toronto Raptors - 1,675 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Ron Turenne
Platz 10: Miami Heat - 1,75 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 10: Miami Heat - 1,75 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Issac Baldizon
Platz 9: Los Angeles Clippers - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 9: Los Angeles Clippers - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Andy Lyons
Platz 8: Dallas Mavericks - 2,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 8: Dallas Mavericks - 2,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Glenn James
Platz 7: Houston Rockets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 7: Houston Rockets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Sarah Stier
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Sarah Stier
Platz 5: Boston Celtics - 2,8 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 5: Boston Celtics - 2,8 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Brian Babineau
Platz 4: Chicago Bulls - 2,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 4: Chicago Bulls - 2,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Sarah Stier
Platz 3: Golden State Warriors - 3,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 3: Golden State Warriors - 3,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Noah Graham
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Maddie Meyer
Platz 1: New York Knicks - 4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019)
Platz 1: New York Knicks - 4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2019) © AFP / Nathaniel S. Butler

dpa

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