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Nowitzki: Erst Play-offs - dann EM?

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Dirk Nowitzki erzielte im Spiel gegen die Golden State Warriors 20 Punkte und half seinem Team sich für die Play-offs zu qualifizieren. © dpa

Dallas - Angeführt von Dirk Nowitzki haben sich die Dallas Mavericks durch einen Sieg über die Golden State Warriors offiziell einen Platz in den Play-offs gesichert. Die EM aber steht auf der Kippe.

Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der NBA wieder in die Erfolgsspur geführt. Der Basketball-Superstar war am Sonntag (Ortszeit) beim klaren 101:73-Heimsieg gegen die Golden State Warriors mit 20 Punkten der beste Werfer der Texaner. Beim Erfolg über die Warriors zeigten sich die “Mavs“ erholt von der Niederlage im Spitzenspiel gegen Branchenprimus San Antonio Spurs. Den Grundstein für den deutlichen Sieg legten sie im ersten Viertel, in dem sie auf 31:23 davonzogen. In der Western Conference rangiert Dallas mit 49:21 Siegen hinter den Spurs (56:13) und den Los Angeles Lakers (50:20) auf dem dritten Rang. Damit sind die Play-offs für die Mavericks erreicht.

Plötzlich dachte Dirk Nowitzki an die deutsche Nationalmannschaft. „Diese Saison kann für uns eine sehr lange werden. Ob ich dann im Sommer dabei bin, muss ich abwarten“, sagte der Superstar der Dallas Mavericks mit Blick auf die EM in Litauen (31. August bis 18. September): „Alles weitere werde ich mit Klubchef Mark Cuban besprechen, wenn es soweit ist.“

Zum elften Mal in Folge stehen die Texaner nach dem 101:73 gegen die Golden State Warriors in der K.o.-Runde. Nowitzkis Problem: Sein großes Ziel, das Finale der NBA, steigt erst Mitte Juni. „Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Noch ist alles offen“, sagte der Würzburger, der mit seinen Team schon zwölf Spiele vor Ende der regulären Runde das erste Saisonziel erreichte.

Den entscheidenden Erfolg landete Dallas eher unspektakulär. Den „einseitigsten Sieg der Saison“ nannte die NBA-Homepage den Heimerfolg, der nie wirklich in Gefahr geriet. Kurz nach der Pause kamen die Warriors zwar einmal auf 56:60 heran, doch dann machten die Mavs wieder ernst: Nach einem Zwischenspurt stand es plötzlich 90:68. Im letzten Viertel ließ die überragende Defensive der Texaner nur noch zehn Punkte zu - Saisonrekord für die Mavs.

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Nowitzki, mit 20 Punkten erfolgreichster Werfer der Begegnung, übte sich denn auch in Bescheidenheit und richtete den Schweinwerfer lieber auf Rückkehrer Peja Stojakovic. „Es hat richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen. Es war aggressiv, seine Würfe haben einfach gepasst“, lobte er den Serben, der zuletzt sechs Begegnungen pausieren musste und 17 Punkte erzielte.

„Peja kam irgendwie aus dem Nichts. Das war für uns eine Überraschung“, sagte Warriors-Trainer Keith Smart. Stojakovic, der erst im Januar aus Toronto nach Texas gewechselt war, machte aus seinem Comeback einen kleinen Drei-Punkte-Wettbewerb: Zu Beginn des zweiten Viertels versenkte der 33-Jährige gleich drei Dreier in Folge und ebnete so den Weg zum 49. Sieg im 70. Spiel.

Damit belegt Dallas in der Western Conference Rang drei hinter den San Antonio Spurs und Meister Los Angeles Lakers. In der Southwest Division ist Dallas Zweiter hinter San Antonio. Nächster Gegner sind am Donnerstag die Minnesota Timberwolves, dann können die Mavericks zum elften Mal in Folge die Marke von 50 Saisonsiegen knacken.

Der Grundstein für eine lange Spielzeit ist somit gelegt. Und vielleicht kann Nowitzki ja auch bei einer Finalteilnahme noch für Deutschland spielen, denn noch immer droht der Liga ein Lockout. „Wenn es dazu kommen sollte, muss ich mich irgendwie in Form halten. Vielleicht spiele ich dann ja doch für Deutschland“, sagte Nowitzki.

dpa/sid

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