„Seuchenjahr vergessen“

Neues Video: Petko tanzt die Sorgen weg

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Die gute Laune ist zurück: Andrea Petkovic beim Dreh ihres letzten Petkorazzi-Videos

München - Kurz vor dem Abflug ans andere Ende der Welt hat es doch noch geklappt mit der Fertigstellung des neuen Petkorazzi-Videos. Andrea Petkovic ist wieder da - bestens aufgelegt.

Ihre Fans mussten lange warten. Fast ein ganzes Jahr. Doch jetzt hat es geklappt mit der Fertigstellung des neuen Petkorazzi-Videos. Andrea Petkovic ist wieder da - in Farbe und gut aufgelegt wie eh und je.

Als die 25-Jährige am ersten Weihnachtsfeiertag längst im Flieger nach Perth zum Hopman Cup (29. Dezember bis 5. Januar) saß, um nach einer Seuchensaison in die Zukunft zu starten, durften sich die Anhänger des Pechvogels 2012 endlich über den gut zweiminütigen Kurzfilm amüsieren.

Petko singt auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt „Last Christmas“, animiert Passanten und tanzt dazu. Zumindest in Sachen positiver Ausstrahlung ist die wie kaum eine andere im Tenniszirkus vom Verletzungspech gebeutelte Hessin wieder die Alte. Doch Petkovic ist trotz ihres Hangs zum Unkonventionellen Realistin genug, um zu wissen, dass die Rückkehr in die Weltspitze ein langer und steiniger Weg wird. „Mein kurzfristiges Ziel ist, in drei oder vier Jahren wieder da zu stehen, wo ich aufhören musste“, sagt die passionierte Fed-Cup-Spielerin.

Und das ist Platz zehn der Weltrangliste. Im Januar 2012 nach dem Turnier in Brisbane schmerzte der Rücken, eine Untersuchung übertraf die schlimmsten Befürchtungen: Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk im Rücken – Verzicht auf die Australian Open.

Bereits im dritten Match nach ihrem Comeback auf die Tour rissen bei der Einser-Abiturientin im April in Stuttgart die Bänder im rechten Sprunggelenk. Wieder Pause samt Reha statt French Open, Wimbledon und Olympia in London. Und wieder Zweifel über die Zukunft. „Das stellt sich sehr schnell ein, wenn man auf dem Sofa liegen muss und den anderen im Fernsehen beim Spielen zusieht“, gestand Petkovic.

Insgesamt sieben Monate musste sie während der zurückliegenden Saison pausieren. Was zur Folge hatte, dass die Darmstädterin im Ranking bis auf Platz 192 abstürzte. 54 Siegen 2011 stehen zwölf Erfolge in diesem Jahr gegenüber. Mittlerweile hat sich Petko auf Rang 126 hochgearbeitet. Bei den Australian Open in Melbourne (14. bis 27. Januar) muss die Philosophie- und Literatur-Studentin aber in die Qualifikation, falls ihr der Veranstalter nicht noch eine der noch vier zu vergebenden Wildcards gibt.

Doch Petkovic hat ihr sportliches Schicksal angenommen. Sie klagt nicht, sondern trainierte stattdessen mit der Weltranglistenfünften Angelique Kerber in der Schüttler/Waske-Tennis-University in Offenbach. Und da kamen bekannte Gäste zu Besuch auf die Rosenhöhe. Mit Basketball-Ikone Dirk Nowitzki schlug Petkovic ebenso ein paar Bälle wie mit TV-Journalist Ulrich Wickert, der zusammen mit ihr einen Werbeclip mit dem Titel „Werte schaffen Werte“ drehte.

Ab Samstag stehen aber erst einmal wieder andere Dinge im Vordergrund. Zusammen mit ihrem Traumpartner Tommy Haas bildet sie beim Hopman Cup das deutsche Team. Erster Gruppengegner ist am Samstag in der neuen Perth Arena Gastgeber Australien mit Bernard Tomic und Ashleigh Barty.

tz

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ...  © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

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