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Vater von Novak Djokovic vergleicht seinen Sohn mit Jesus Christus

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Von: Kai Hartwig, Andreas Knobloch

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Novak Djokovic will an den Australian Open teilnehmen. Für viele Australier eine „massive Ohrfeige“. Alle Infos zum Tennis-Krimi im News-Ticker.

Update vom 6. Januar, 16.27 Uhr: Der Vater des an der Einreise nach Australien gehinderten Tennis-Stars Novak Djokovic hat seinen Sohn mit Jesus Christus verglichen. „Jesus wurde gekreuzigt, ihm wurde alles angetan, und er ertrug es und lebt immer noch unter uns“, sagte Srdjan Djokovic am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Belgrad. „Jetzt versuchen sie, Novak auf die gleiche Weise zu kreuzigen und ihm alles anzutun.“

Der wohl ungeimpfte Djokovic war mit einer umstrittenen medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien gereist, um in Melbourne an den Australian Open teilzunehmen. Die australische Grenzschutzbehörde verwehrte ihm aber die Einreise. Nach Ansicht der Behörde legte der Sportler keine geeigneten Beweise zur Erfüllung der Einreisebestimmungen vor. Er wurde in ein Hotel für Ausreisepflichtige gebracht.

An der Pressekonferenz in Belgrad nahmen neben dem Vater weitere Familienangehörige teil. Sie fand im Restaurant „Novak 1“ statt, das dem Tennisspieler gehört. In seinen dramatischen Wortmeldungen stilisierte Srdjan Djokovic den Sohn zum „Freiheitskämpfer“. „Novak ist Serbien, und Serbien ist Novak“, erklärte er. „Er wird kämpfen wie wir, und wie wir Serben zusammen mit dem ganzen Balkan.“ Djokovic sei „das Licht am Ende des Tunnels“ für die „Welt der Freiheit“. Diese werde nicht vom Westen gebildet, sondern von „sieben Milliarden Menschen“, die in Osteuropa, Russland, China, Lateinamerika und Afrika leben würden.

In Australien sei Djokovic „im Gefängnis“, meinte der Senior. Man habe ihm alles abgenommen außer dem Mobiltelefon, er könne sich nicht umziehen und waschen. Er streite nicht nur für sich und Serbien, sondern führe „den Kampf von sieben Milliarden Menschen auf der Welt für Rede- und Meinungsfreiheit“. 

Update vom 6. Januar, 9.26 Uhr: Aufschub für Novak Djokovic: Der Serbe erhält bei seinem Kampf gegen die drohende Abschiebung eine Schonfrist und darf noch bis Montag in seinem Quarantäne-Hotel für Einwanderer in Melbourne bleiben. Bis dahin soll ein Gericht über den Fall entscheiden.

Der Grenzschutz hatte erklärt, dass Djokovics Visum wegen fehlender Nachweise annulliert worden ist. Djokovic ist mutmaßlich ungeimpft, hatte sich wiederholt kritisch gegen Corona-Impfungen geäußert.

Rivale Rafael Nadal hat kein Mitleid mit der Nummer eins der Welt: „Ich hatte Covid, ich bin zwei Mal geimpft. Wenn du das machst, hast du kein Problem, hier und überall auf der Welt zu spielen. Das ist das Einzige, was klar ist“, sagte der Spanier am Donnerstag.

Australien verweigert Novak Djokovic die Einreise - Serbe fechtet Beschluss an

Update vom 6. Januar, 8.46 Uhr: Novak Djokovic wird nach seinem Visumsentzug bei der Einreise nach Australien wohl die Nacht in Melbourne verbringen. Am Gericht sei noch nicht der Antrag eingegangen, mit dem die Anwälte des Weltranglisten-Ersten die Stornierung des Visums anfechten wollen, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP am Donnerstagnachmittag (Ortszeit).

Ursprünglich sollte der 34-Jährige noch am Donnerstag die Heimreise antreten. Am Abend sollte es laut AAP noch eine Anhörung geben. Richter Anthony Kelly gehe aber davon aus, dass dies bis Freitagmorgen um 10.00 Uhr (MEZ 00.00 Uhr) geschehe. Eine Entscheidung sei nicht möglich, bevor er den Antrag der Anwälte gelesen habe, sagte Kelly laut AAP weiter.

Australian Open ohne Novak Djokovic? Serbe geht gerichtlich gegen Ausreise vor

Update vom 6. Januar, 6.45 Uhr: Der serbische Tennisstar Novak Djokovic kämpft nach der Stornierung seines Einreise-Visums praktisch in letzter Minute gegen seine Abschiebung aus Australien. Anwälte des Weltranglisten-Ersten legten am Donnerstagnachmittag vor einem Gericht in Melbourne Rechtsmittel gegen den Visumsentzug ein, wie das australische Nachrichtenportal „The Age“ berichtete. Demnach suchten sie noch Dokumente zusammen und sollten im Laufe des Tages von Richter Anthony Kelly gehört werden.

Djokovic war mit einer höchst umstrittenen medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien gereist und am späten Mittwochabend (Ortszeit) in Melbourne gelandet, um dort an den Australian Open teilzunehmen. Das Turnier beginnt am 17. Januar. Die australische Grenzschutzbehörde verwehrte ihm aber die reguläre Einreise - und ließ den 34-Jährigen stattdessen in ein Hotel für Ausreisepflichtige bringen. Djokovic sollte noch am Donnerstag die Heimreise antreten.

„Das Visum für Novak Djokovic wurde gecancelt“, bestätigte Australiens Gesundheitsminister Greg Hunt am Donnerstagmorgen (Ortszeit). Djokovic habe nicht darlegen können, dass er die Einreisebestimmungen erfüllt, daher sei „das Visum anschließend storniert“ worden, hieß es in der Erklärung der Grenzschutzbehörde. Am Dienstag hatte Djokovic nach wochenlangem Schweigen mitgeteilt, er werde dank einer Ausnahmegenehmigung nach Australien fliegen. Seinen Impfstatus hat er noch immer nicht öffentlich gemacht. Wäre er geimpft, bräuchte er aber keine Ausnahmegenehmigung.

Djokovic hat die Australian Open bereits neunmal gewonnen und wollte als Titelverteidiger auch diesmal unbedingt antreten. Bei einem Sieg hätte er seine Konkurrenten Roger Federer und Rafael Nadal mit Grand-Slam-Triumph Nummer 21 hinter sich gelassen.

Einreise verweigert! Muss ungeimpfter Djokovic zurückfliegen? Vater spricht von beschämendem Verhalten

In Serbien sorgte die Nachricht von der Behandlung Djokovics für einen öffentlichen Aufschrei. Serbiens Präsident Aleksandar Vucic erklärte auf Instagram, er habe mit Djokovic telefoniert und ihm gesagt, dass „ganz Serbien bei ihm ist“. Sie serbischen Behörden würden „alle Maßnahmen ergreifen, damit die Misshandlung des besten Tennisspielers der Welt so schnell wie möglich aufhört“.

Australiens Ministerpräsident Scott Morrison hat die Einreise-Verweigerung für Novak Djokovic verteidigt. „Regeln sind Regeln, besonders, was unsere Grenzen angeht“, schrieb Morrison am Donnerstagmorgen australischer Zeit bei Twitter: „Niemand steht über dem Gesetz.“

Der Vater des serbischen Tennisstars Novak Djokovic hat empört auf die Entscheidung Australiens reagiert, seinem Sohn die Einreise zu verweigern. „Es ist beschämend. Abschiebung“, sagte Srdjan Djokovic der serbischen Zeitung Blic am späten Mittwochabend. „Ich kann nicht mit meinem Sohn reden, sie stellen ihn als Kriminellen dar. Ich habe keine Worte für alles, was sie ihm angetan haben.“

Einreise verweigert! Muss ungeimpfter Djokovic zurückfliegen? Vater und Serbiens Präsident drohen

Update vom 5. Januar, 22.38 Uhr: In der Posse um Serbiens Tennisstar Novak Djokovic und dessen versuchter Einreise nach Australien ist eine vorläufige Entscheidung gefallen. Wie die australische Zeitung The Age am Donnerstagmorgen Ortszeit berichtete, wurde Djokovics Einreise-Gesuch abgewiesen. Identische Informationen verbreitete parallel auch die serbische Zeitung Blic. Demnach sei das Visum von Djokovic abgelehnt worden. Der Serbe solle noch am australischen Donnerstag ausgeflogen werden. Jedoch haben laut The Age Djokovics Anwälte Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt.

Die Nummer eins der Weltrangliste wollte mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung für Ungeimpfte bei den Australian Open in Melbourne (ab 17. Januar) antreten. Er hatte aber offensichtlich das falsche Visum beantragt. Deshalb hatte Djokovic die ganze Nacht am Flughafen festgesessen.

Die Australian Boarder Force (ABF) verkündete in einem offiziellen Statement: „Die ABF kann bestätigen, dass Herr Djokovic keine geeigneten Nachweise für die Erfüllung der Einreisebestimmungen für Australien vorgelegt hat und sein Visum daraufhin annulliert wurde. Nicht-Staatsangehörige, die bei der Einreise kein gültiges Visum besitzen oder deren Visum annulliert wurde, werden festgenommen und aus Australien ausgewiesen.“

Australien: Djokovic darf wohl nicht einreisen - Serbiens Präsident schaltet sich ein

Update vom 5. Januar, 22.25 Uhr: Die Hängepartie um die Einreise des Tennisstars Novak Djokovic nach Australien nimmt immer absurdere Formen an. Jetzt schaltete sich auch Präsident Aleksandar Vucic in den Fall ein. „Ich habe ein Telefongespräch mit ihm geführt und ihm gesagt, dass ganz Serbien bei ihm ist“, schrieb Vucic am Mittwochabend bei Instagram.

„Unsere Behörden werden alle Maßnahmen ergreifen, um die Belästigung des besten Tennisspielers der Welt in kürzester Zeit zu stoppen“, polterte Serbiens Staatschef: „In Übereinstimmung mit allen Normen des internationalen Rechts wird Serbien für Novak Djokovic, für Gerechtigkeit und Wahrheit kämpfen.“ Djokovic will bei den Australian Open (ab 17. Januar) mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung für Ungeimpfte antreten. Da er offensichtlich ein falsches Visum beantragt hatte, sitzt er in Melbourne seit Stunden am Flughafen fest.

Djokovic-Einreise nach Australien vorerst nicht genehmigt - Vater droht mit „Kampf“

Update vom 5. Januar, 21.35 Uhr: Die Einreise von Novak Djokovic nach Australien wird immer mehr zum Krimi. Noch immer lassen Grenzbeamte am Flughafen in Melbourne den Tennis-Weltranglistenersten wegen Visaproblemen nicht ins Land. Laut der australischen TV-Fernsehshow „Sunrise on 7“ hat dessen Vater Srdjan Djokovic gegenüber serbischen Medien ein emotionales Statement abgegeben. „Ich habe keine Ahnung, was vor sich geht, sie halten meinen Sohn seit fünf Stunden gefangen“, heißt es in der Erklärung. Djokovic senior weiter: „Dies ist ein Kampf für die freiheitsliebende Welt, nicht nur ein Kampf für Novak, sondern ein Kampf für die ganze Welt!“ Dann ließ er eine Drohung folgen: „Wenn sie ihn nicht in einer halben Stunde freilassen, werden wir uns auf der Straße versammeln, dies ist ein Kampf für alle.“

Ob der Vater des Tennisstars seinem Sohn mit diesen Worten eine Hilfe ist, darf bezweifelt werden. Es ist nicht der erste theatralische Auftritt des 61-Jährigen. Unter anderem hatte er in einem Interview mit der serbischen Zeitung Kurir gesagt, sein Sohn sei „von Gott gesandt“ worden.

Djokovic-Eklat um Impf-Status: Grenzbeamte verweigern ihm Einreise

Update vom 5. Januar, 19.17 Uhr: Die Einreise von Tennis-Superstar Novak Djokovic nach Australien gerät offenbar zum Zitterspiel. Eigentlich wollte der Serbe, der noch nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, mit einer Ausnahmegenehmigung nach Down Under reisen. In Melbourne beginnen am 17. Januar die Australian Open.

Doch laut übereinstimmenden Medienberichten wurde Djokovic von Grenzbeamten die Einreise zunächst verweigert. Sie waren von Djokovics Dokumenten nicht überzeugt. Den Berichten zufolge befand sich der serbische Volksheld in Obhut der Grenzwächter und wird zu seiner Ausnahmegenehmigung befragt. Djokovic soll von seinem Team getrennt worden sein. Serbischen Medienberichten zufolge wurde er in einem Raum isoliert und durfte sein Handy nicht nutzen. Nach Angaben des serbischen Portals b92.net hat Djokovics Vater dies bestätigt: „Novak befindet sich derzeit in einem Raum, den niemand betreten kann. Vor dem Raum stehen zwei Polizisten“, wurde Srdjan Djokovic zitiert.

Djokovics Coach Goran Ivanisevic postete derweil auf Instagram ein Bild von sich: Darauf sieht man den früheren Wimbledonsieger, der offensichtlich im Wartebereich des Flughafens von Melbourne sitzt. „Nicht gerade der gewöhnlichste Trip nach Down Under“, schrieb der Kroate zu seinem Post.

Djokovic-Eklat um Impf-Status bei Australian Open: Ist sein Visum ungültig?

Update vom 5. Januar, 16.10 Uhr: Das Chaos um die Einreise von Novak Djokovic zu den Australian Open geht offenbar weiter. Wie die Zeitung The Age berichtete, landete der Serbe um kurz vor Mitternacht (Ortszeit) in Melbourne und versuchte mit einem Visum einzureisen, das keine medizinischen Ausnahmen für ungeimpfte Personen zulässt. Doch mit genau einer solchen medizinischen Ausnahmegenehmigung will der Titelverteidiger bei den Australian Open (ab 17. Januar) aufschlagen, was Down Under für großes Unverständnis gesorgt hatte.

Da die Regierung des Bundesstaates Victoria Unterstützung zur schnelleren Klärung des Problems ablehnte, verzögerte sich Djokovics Einreise am Flughafen Tullamarine. „Wir werden Novak Djokovic nicht bei der Beantragung eines Einzelvisums für die Teilnahme an den Australian Open unterstützen“, twitterte Sportministerin Jaala Pulford: „Wir haben uns immer klar zu zwei Punkten geäußert: Visumsbewilligungen sind Sache der Bundesregierung, und medizinische Ausnahmegenehmigungen sind Sache der Ärzte.“

Djokovic-Eklat um Impf-Status bei Australian Open: „Kranke Heuchelei“ - Premier macht jetzt Ernst

Update vom 5. Januar, 11.08 Uhr: Nachdem die Presse harsche Kritik an Djokovics Teilnahme an den Australian Open geübt hatte, meldete sich auch der Premierminister und griff den Tennis-Star an.

Die medizinische Ausnahmegenehmigung für einen Start von Tennisstar Novak Djokovic bei den Australian Open erhitzt Down Under die Gemüter. Australiens Ministerpräsident Scott Morrison forderte auf einer Pressekonferenz, dass der Grand-Slam-Rekordchampion aus Serbien nach seiner Ankunft die Beweise vorlege, die die Ausnahmegenehmigung rechtfertigen. Ansonsten könnte Djokovic die Einreise verweigert werden.

"Wenn diese Beweise nicht ausreichen, dann wird er nicht anders behandelt als alle anderen und sitzt im nächsten Flugzeug nach Hause", sagte Morrison: "Für Novak Djokovic sollte es überhaupt keine Sonderregelungen geben. Überhaupt keine."

Alle Teilnehmer an den Australian Open, dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 17. Januar), müssen geimpft sein oder eine medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen. Djokovic, mit neun Titeln Rekordchampion in Melbourne, ist ganz offensichtlich nicht geimpft, zwei unabhängige medizinische Expertengremien erteilten ihm aber eine Sondererlaubnis für den Start bei den Australian Open.

Erstmeldung vom 5. Januar, 9.45 Uhr: Presse zerlegt Novak Djokovic -„Kranke Heuchelei, schamloser Bösewicht“

Melbourne - Novak Djokovic darf nun doch an den Australian Open teilnehmen, obwohl der Tennis-Star offenbar ungeimpft ist. Das sorgt für Entsetzen, vor allem in den australischen Medien kommt die Tennis-Eins nicht gut weg. Der Serbe ist natürlich das Nonplusultra im Sport, doch es sollte Grenzen geben.

Und mit ihren Worten halten die Medien gegenüber Djokovic, den Veranstaltern und der Tennis-Welt nicht hinter dem Berg. „Frustriert, enttäuschend“, oder „sich die die Rolle als Bösewicht zugeteilt“, wie auch „kranke Heuchelei“.

Die australischen Pressestimmen zur medizinischen Ausnahmegenehmigung:

Novak Djokovic von The Age zerlegt: „Ein Stadt, die sechs Lockdowns überstanden hat, wird es nicht gutheißen“

„The Age“: „Novak Djokovic wäre gut beraten, seine übliche „herzzerreißende“ Freudenfeier in der Rod Laver Arena zu unterlassen. Nach dem Spott zu urteilen, den seine medizinische Ausnahmegenehmigung für den Kampf um den 10. Australian Open-Titel in Melbourne hervorgerufen hat, ist er wohl im Begriff, der am wenigsten beliebte Besucher des Landes zu werden, seit Katie Hopkins letztes Jahr ausgewiesen wurde, weil sie damit geprahlt hatte, die Hotelquarantäne gebrochen zu haben. Eine Stadt, die sechs Lockdowns überstanden hat und in der eine zweifache Impfung die Bedingung für den Zugang zu jedem öffentlichen Gemeinschaftsraum ist, wird es wahrscheinlich nicht gutheißen, dass der führende Impfskeptiker des Tennis durch die VIP-Spur am Flughafen Tullamarine geleitet wird.“

„The West Australian“: „Der Djoker hat sich in den Joker verwandelt und sich selbst schamlos die Rolle als Bösewicht zugeteilt, bevor er seinen Versuch startet, die Tenniswelt zu regieren.“

Novak Djokovic darf zu den Australian Open: „Als hätten wir alle eine massive Ohrfeige bekommen“

„The Canberra Times“: „Heben Sie die Hand, wenn Sie wirklich überrascht waren, als Novak Djokovic eine medizinische Ausnahmegenehmigung für die Australian Open erhalten hat. Entsetzt vielleicht. Wütend, ja. Frustriert, enttäuscht, angewidert, das Gefühl, als hätten wir alle gerade eine massive Ohrfeige bekommen. Es ist traurig für die Bewohner dieses Landes, denen während dieser Pandemie immer wieder internationale und zwischenstaatliche Reisen verweigert wurden, selbst um ihre sterbenden Lieben zu sehen. Für diejenigen, die von ihren Kindern getrennt wurden oder nicht an der Beerdigung eines engen Freundes oder Familienmitglieds teilnehmen konnten. Leider sind die Regeln anders, wenn Sie ein globaler Sport-Superstar sind, auch wenn Sie keinerlei Respekt vor einem Virus gezeigt haben, das in den letzten zwei Jahren fast 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt infiziert hat.“

„The Herald Sun“: „Die medizinische Ausnahmegenehmigung für Novak Djokovic, damit er die Australian Open spielen kann, ist eine kranke Heuchelei. Seine Teilnahme ist eine Beleidigung für jeden Australier, der wegen Covid durch die Hölle gegangen ist.“

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