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Novak Djokovic: Wirre Impf-Aussage - Jetzt lacht sogar eine Airline über ihn

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Von: Marius Epp, Helena Grillenberger

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Novak Djokovic wird wohl auch die kommenden Grand Slams verpassen, wenn er sich nicht impfen lässt. Seine Entscheidung wurde nun von Ryanair kommentiert. Das Netz lacht über die Antwort der Airline.

Update vom 18. Februar: Nach der widersprüchlichen Aussage von Novak Djokovic lacht nun das Netz über die Reaktion der Fluglinie Ryanair. Der Tennis-Star hatte zuletzt bei BBC über seine Ausweisung aus Australien gesprochen.

Dabei sagte der Serbe: „I‘m not anti-vax, but will sacrifice trophies, if told to get a jab“. Zu Deutsch: „Ich bin nicht gegen das Impfen, aber ich werde Trophäen opfern, wenn der Piks von mir verlangt werden würde.“

Djokovic-Interview: Das Netz lacht über Ryanair-Kommentar

Die Fluglinie Ryanair reagierte auf diese Aussage des Sportlers nun in einem Twitter-Post. Sie kommentierte den Beitrag des Nachrichtensenders humorvoll mit dem Satz: „We‘re not an airline but we do fly planes“. Zu Deutsch: „Wir sind keine Airline, aber wir fliegen Flugzeuge“.

Der Kommentar hat bereits über 182.500 Likes (Stand: 18. Februar) bekommen. Weit mehr, als andere Beiträge der Airline. Dabei hatte Djokovic im Interview betont, eine Impfung in Zukunft nicht ausschließen zu wollen. „Weil wir alle gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung für das Ende von COVID zu finden“, sagte der 34-Jährige gegenüber der BBC.

Erstmeldung vom 15. Februar: London - Ganz schmerzfrei wird der Moment für Novak Djokovic nicht gewesen sein, als er Rafael Nadal beim Stemmen seiner 21. Grand-Slam-Trophäe zusehen musste. Unter normalen Umständen wäre er der Topfavorit auf den Grand-Slam-Sieg gewesen, doch nach einer beispiellosen Einreise-Odyssee wurde der Serbe aufgrund seines Impfstatus des Landes verwiesen und war zum Zuschauen verdammt.

Auch der Blick nach vorne hält wenig Erfreuliches für Djokovic bereit. Der Nummer eins der Welt droht bei den kommenden Grand-Slam-Turnieren in Paris, London und New York dasselbe Szenario: Ohne Impfung keine Teilnahme. Djokovic steht vor einem Dilemma: Eigentlich möchte er sich nicht impfen lassen, doch um weitere Titel zu gewinnen, wird er nicht um die Spritze herum kommen. Denn aller Voraussicht nach wird eine Corona-Impfung auch bei den restlichen drei Grand Slams des Jahres Voraussetzung für eine Teilnahme sein.

Novak Djokovic lehnt Impfung weiterhin ab - und setzt Titel aufs Spiel

In einem Interview mit der BBC meldete sich Djokovic nun erstmals nach seiner Ausweisung aus Australien ausführlich öffentlich zu Wort. Und seine Entscheidung scheint festzustehen: Er lehnt eine Impfung weiterhin ab - und ordnet dieser Haltung auch den Gewinn weiterer Tennistrophäen unter. „Ja, das ist der Preis, den ich zu zahlen bereit bin“, sagte er.

Novak Djokovic steht an einem Scheideweg.
Novak Djokovic steht an einem Scheideweg. © Darko Vojinovic/dpa

Sein Handeln vor den Australian Open bereut Djokovic nicht. „Weil die Prinzipien der Entscheidungsfindung für meinen Körper wichtiger sind als jeder Titel oder alles andere“, erklärte er: „Ich versuche, so gut wie möglich mit meinem Körper in Einklang zu sein.“

Tennis-Star Novak Djokovic hofft, dass sich Turniervorschriften ändern

Doch der Serbe betonte auch, dass er kein grundsätzlicher Impfgegner sei - und schloss eine Impfung in der Zukunft nicht aus. Er halte sich die Möglichkeit offen, „weil wir alle gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung für das Ende von COVID zu finden“. Der 34-Jährige hoffe jedoch, dass sich die Impfvorschriften bei bestimmten Turnieren ändern würden und er „noch viele Jahre spielen kann“.

Sein Comeback nach den Querelen in Australien will Djokovic in der kommenden Woche beim ATP-Turnier in Dubai geben. (epp/SID)

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