Nowitzki und Dallas eilen von Sieg zu Sieg

Dirk Nowitzki (r.) und die Mavs sind derzeit kaum aufzuhalten
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Dirk Nowitzki (r.) und die Mavs sind derzeit kaum aufzuhalten

Philadelphia - Deutschlands Basketballstar Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks eilen in der NBA weiter von Sieg zu Sieg. Dabei ist bei den Texanern der überragende Center ausgefallen.

Die Texaner feierten bei den Philadelphia 76ers durch ein 101:93 ihren siebten Erfolg in Serie und den 17. aus den vergangenen 18 Spielen. Und dies, obwohl ihr überragender Center Tyson Chandler Ende der ersten Halbzeit wegen einer Knöchelverstauchung ausfiel.

Was unser NBA-Star beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

Was er beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki ist weltweit einer der bekanntesten deutschen Sportler. Wir präsentieren Wissenswertes über den NBA-Superstar, das Sie überraschen könnten... © picture alliance / dpa
Sein ganzer Name lautet Dirk Werner Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist eine absolute Identifikationsfigur in Dallas, seiner zweiten Heimat nach Würzburg. Er hatte im Laufe der Jahre verschiedene Spitznamen, unter anderem German Wunderkind, Dirkules, Dirk Diggler oder Dunking Deutschman. © picture alliance / dpa
Nowitzkis Schwester Silke arbeitete fürs Liga-Fernsehen NBA TV. © picture alliance / dpa
Als Dirk Nowitzki zu den Dallas Mavericks kam, war seine Abwehrarbeit alles andere als meisterlich. Deswegen strichen spitzfindige Fans kurzerhand das D für Defense aus seinem Vornamen und nannten ihn frech "Irk". © picture-alliance / dpa/dpaweb
Im Urlaub legt sich Nowitzki nicht auf die faule Haut, sondern rackert mit seinem Mentor Holger Geschwindner in einer Turnhalle in Rattelsdorf nahe Bamberg. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde in den USA 1997 ein Begriff. Beim Nike Hoop Summit, bei dem eine NBA-Auswahl gegen eine Horde europäischer Talente antrat, dunkte der junge Deutsche über NBA-Legende Charles Barkley. Dieser fragte in der anschließenden Pressekonferenz nach Nowitzkis Namen und empfahl ihm, in die USA zu kommen. © picture alliance / dpa
Individuell am Höhepunkt: 2007 bekam Nowitzki den MVP-Award und wurde praktisch zum besten Spieler der Welt ernannt. © picture-alliance/ dpa
In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere war der kanadische Aufbauspieler Steve Nash Nowitzkis bester Kumpel. Beide wurden später unabhängig voneinander zum MVP ernannt, dem wertvollsten Spieler. © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki hätte möglicherweise auch als Tennisspieler Karriere machen können. In seiner Jugend zählte er zu den größten deutschen Talenten. Dann legte er den Schläger zur Seite und konzentrierte sich voll auf Basketball. © picture alliance / dpa
Beim US-Volkssport Baseball macht Nowitzki eher eine mittelprächtige Figur, aber Basketball liegt ihm in den Genen: Nowitzkis Mutter Helga spielte einst für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, sein Vater Jörg war Handballer. © picture alliance / dpa
Der einzige gebürtige Deutsche, der außer Nowitzki jemals den großen Durchbruch in der NBA schaffte, war Detlef Schrempf (l.). Im Vergleich zu Schrempf war es Nowitzki stets ein Anliegen, die deutsche Nationalmannschaft selbst nach der antrengenden NBA-Saison bei wichtigen Turnieren zu vertreten. © AFP
Logische Konsequenz: Nowitzki durfte bei Olympia 2008 in Peking die deutsche Flagge tragen. © picture-alliance/ dpa
Nowitzki und die Haarpracht: Im Laufe der Jahre trug er so ziemlich alles vom Stoppellook über die Boygroup-Gelfrisur bis hin... © picture-alliance/ dpa
... zur Langhaar-Matte. Als er mal besonders lange nicht beim Friseur war, verkleideten sich einige Fans mit Wischmob auf dem Kopf als Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde beim NBA-Draft von den Milwaukee Bucks ausgewählt, für die er aber nie spielen sollte, weil er sofort zu den Dallas Mavericks weitertransferiert wurde. Dort trägt er bis heute die Nummer 41. © picture alliance / dpa
Nowitzki spielt in seiner Freizeit Saxophon und Gitarre. Entsprechende Videos kursieren im Internet. © picture alliance / dpa
2009 erlitt Nowitzki emotional Schiffbruch, als die Beziehung zu seiner Verlobten Crystal Taylor platzte. Sie führte ein kriminelles Doppelleben und musste ins Gefängnis. © picture-alliance/ dpa
Mittlerweile hat Nowitzki eine neue Liebe gefunden. Im Sommer 2012 gaben sich der Basketballer und die Schwedin Jessica Olsson in der Karibik das Ja-Wort. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist bekannt für seine Bescheidenheit. In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere leistete er sich als Multimillionär nicht mehr als eine Wohnung und einen geräumigen Gebrauchtwagen, in dem seine Körpergröße keine Probleme darstellte. © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki singt beim Freiwurf "Looking for Freedom" von David Hasselhoff. Natürlich nicht voller Inbrunst, sonder nur ganz leise, um sich besser konzentrieren zu können. © picture alliance / dpa

„Jeder in unserer Mannschaft ist in der Lage, einen großen Abend zu haben. So war es heute mit Jason und Jason. Wir haben so viel Erfahrung, das gibt uns als Team das nötige Selbstbewusstsein“, sagte Dallas-Forward Shawn Marion. Am Dienstagabend hießen die Matchwinner Jason Terry mit 30 Punkten und Jason Kidd, der mit 13 Punkten, 13. Assists und 10 Rebounds das 107. „Triple-Double“ seiner Karriere erzielte. Damit ist er in der „ewigen“ NBA-Rangliste die Nummer drei hinter Oscar Robertson (181) und Magic Johnson (138).

Aber auch Dirk Nowitzki hatte maßgeblich Anteil am 44. Saisonsieg der „Mavs“, die den Rückstand auf Ligaprimus San Antonio Spurs (93:109-Niederlage in Memphis) verkürzten. Beim Stand von 92: 91 für Dallas versenkte er den Ball im Korb, und als Jason Terry mit einem Dunk auf 96:91 erhöhte, war der Widerstand der 76ers endgültig gebrochen.

„Der Schlüssel zum Sieg war Jason Terry. Ich habe ihn aus der Zone lange nicht mehr so gesehen wie heute. Er hat attackiert und das ganze Paket gezeigt. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzusehen“, sagte Dirk Nowitzki über den 33 Jahre alten Guard, der mit seinen 30 Zählern eine persönliche Saison-Bestmarke erzielte.

sid

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