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Nowitzki führt Dallas zum Arbeitssieg

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Kevin Love von den Minnesota Timberwolves im Zweikampf mit Dirk Nowitzki © ap

Minneapolis - Ein erneut treffsicherer Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks zurück in die Siegerspur geführt. In einem glanzlosen Spiel gelangen dem deutschen NBA-Spieler 25 Punkte. Das Ergebnis blieb knapp.

Trotz Foulproblemen hat Dirk Nowitzki seine Dallas Mavericks mit einer erneut bravourösen Vorstellung vor der zweiten Pleite in der NBA nacheinander bewahrt. Mit acht verwandelten Freiwürfen in den letzten 150 Sekunden war der Würzburger maßgeblich für den 108:105-Arbeitssieg über das West-Schlusslicht Minnesota Timberwolves verantwortlich. 24 Stunden zuvor hatten die Texaner noch überraschend 103:104 gegen die Memphis Grizzlies verloren. 

Insgesamt gelangen Nowitzki als bester Werfer in nur 27 Minuten 25 Punkte sowie sechs Rebounds, er führte das Team von Headcoach Rick Carlisle zum 19. Erfolg aus den vergangenen 21 Partien. “Wir mussten es uns mühsam erkämpfen“, twitterte Nowitzki.

Ein besonderes Kunststück schaffte der erst 22 Jahre alte Kevin Love für die Timberwolves. Der Flügelspieler erzielte mit 23 Punkten und 17 Rebounds im 51. Spiel nacheinander ein Double-Double und stellte damit den Rekord von Basketball-Legende Moses Malone in der modernen NBA-Zeit ein. Der inzwischen 55-Jährige hatte Ende der 70er Jahre im Trikot der Houston Rockets ebenfalls mehr als 50 Partien in Serie zweistellige Werte bei Punkten und Rebounds erreicht. Bevor die NBA sich mit der Konkurrenzliga ABA vereinigte, soll der viermalige beste Spieler Wilt Chamberlain jedoch mehr als 200 Double-Doubles in Serie verbucht haben.

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“Ich würde vor Freude auf und ab springen, wenn wir gewonnen hätten“, meinte Love enttäuscht, der dem stehend applaudierenden Publikum im Target Center wenigstens einen der wenigen Glücksmomente der Saison bescherte. Für seinen Club war es die neunte Niederlage in Serie gegen die Mavericks, die zuletzt im Januar 2006 in Minnesota verloren hatten.

Nowitzki allerdings musste in der zweiten Halbzeit länger als gewohnt auf der Bank sitzen, weil der 2,13-Meter-Riese sich zuvor vier Fouls geleistet hatte und kurz vor dem Aus stand.

 Für ihn sprang jedoch Ersatzspieler Brian Cardinal in die Bresche. Auf der Position des deutschen Superstars sorgte er mit zwölf Punkten dafür, dass sich die lange führenden Timberwolves nicht absetzen konnten. “Ohne Brian hätten wir nicht gewonnen. Seine Präsenz auf dem Feld hat das komplette Spiel zu unseren Gunsten gedreht“, lobte Coach Carlisle. Auch Nowitzki lobte die Spielfreude von Cardinal. Dallas festigte den zweiten Platz in der Western Conference mit 46:17 Siegen hinter Spitzenreiter San Antonio Spurs (51:12).

Der deutsche Nationalspieler Chris Kaman (16 Punkte/10 Rebounds) gewann mit den Los Angeles Clippers 92:87 bei den Charlotte Bobcats, liegt mit den Kaliforniern im Playoff-Rennen jedoch weiter hoffnungslos zurück.

dpa

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