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Nowitzki verliert Spitzenspiel

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Dirk Nowitzki. © dpa

Dallas - Der Spitzenreiter war für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks erneut eine Nummer zu groß.

Im Schlagerspiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mussten sich die „Mavs“ trotz 23 Punkten ihres deutschen Nationalspielers im texanischen Duell den San Antonio Spurs mit 91: 97 geschlagen geben. Bereits das erste Heimspiel gegen die Spurs hatte Dallas am 30. Dezember mit 93:99 verloren.

Von den insgesamt vier Begegnungen der beiden Teams in dieser Saison entschied San Antonio drei für sich, ein schlechtes Omen für Dallas vor den Play-offs. Dort könnten beide Mannschaften im Halbfinale der Western Conference erneut aufeinandertreffen. Eine Voraussetzung dafür allerdings ist, dass die Mavericks im Gegensatz zum Vorjahr die erste Runde überstehen.

Tony Parker bester Werfer

Nach fünf Niederlagen in den vergangenen acht Spielen will bei den Mavs aber niemand von den Play-offs sprechen. „Wir haben im Moment einfach nicht den Rhythmus“, sagte Dallas-Guard Jason Terry. Coach Rick Carlisle lobte zumindest den Einsatz seiner Spieler: „Sie haben in der zweiten Halbzeit gekämpft wie verrückt. Aber es hat einfach nicht gereicht.“

Gegen die großen Drei der Spurs fand Dallas einfach keine Mittel. Frankreichs Topstar Tony Parker war mit 33 Punkten bester Werfer auf dem Parkett, ihm folgte Argentiniens Athen-Olympiasieger Manu Ginobili mit 25 Zählern. Hinzu kamen noch 22 Punkte von Tim Duncan.

Spurs-Coach Gregg Popovich konnte es sich aufgrund der überragenden Saison der Spurs sogar leisten, Duncan im Spiel gegen die Charlotte Bobcats am Tag drauf (109:98) eine Pause zu gönnen. Der „Dauerbrenner“ der Spurs hatte zuvor keine der 68 Saisonpartien verpasst und sah nur zu, wie sein Team gegen Charlotte im Schongang den 56. Saisonsieg einfuhr.

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In Los Angeles kam es vor der Partie der Clippers gegen die Cleveland Cavaliers (100:92) zu einem Zwischenfall. Ein Mann, der sich mit einem Messer in der Hand im Innenraum aufgehalten hatte, wurde von der Polizei überwältigt und verhaftet. Der Zwischenfall hatte sich weit vor dem Spiel ereignet. In der Arena waren erst wenige Zuschauer anwesend, und die Spieler befanden sich noch in der Kabine. „Ein verrückter Tag“, sagte Clevelands Coach Byron Scott. „Du musst sowas schnell vergessen und einfach Basketball spielen“.

sid

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