Lebloser Körper aufgefunden

Drama um Olympia-Athletin: Tod mit 24 - deutsche Radsportlegende mit emotionalem Statement

Bahnradfahrerin Olivia Padmore aus Neuseeland bei den olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.
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Olivia Padmore nahm im Jahre 2016 für Neuseeland an Olympia teil.

Ein Schock für die Welt des Sports. Am Montag verstarb eine ehemalige Olympia-Athletin Neuseelands völlig unerwartet - sie wurde nur 24 Jahre alt.

Cambridge - Eine traurige Meldung hat in der Sportwelt am gestrigen Montag ihre Runde gemacht und für Fassungslosigkeit gesorgt. Im neuseeländischen Cambridge wurde die Leiche einer ehemaligen Olympia-Athletin des Inselstaates aufgefunden. Olivia Podmore verstarb im Alter von nur 24 Jahren.

Die Bahnradfahrerin nahm im Jahre 2016 für ihr Heimatland an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil und belegte zusammen mit ihrer Kollegin Natasha Hansen den neunten Platz im Teamsprint. Zu ihren größten Erfolgen zählen der Sieg im 500-Meter-Zeitfahren bei den Ozeanienmeisterschaften 19/20 sowie der Triumph im Zweier-Mannschaftsfahren beim Lauf des Weltcups in Cambridge im Jahre 2019 - erneut an der Seite von Natasha Hansen. Für Olympia 2021 in Tokio wurde sie trotz geglückter Qualifikation nicht nominiert.

Olympia-Athletin Olivia Podmore tot aufgefunden - Familie und Freunde in tiefer Trauer

Die Körper der 24-Jährigen wurde am Montag (11. August) leblos in ihrer Wahlheimat Cambridge, dem Ort an dem das nationale Radfahrteam trainiert, aufgefunden. Die Familie bestätigte den tragischen Verlust, gab darüber hinaus aber keine weiteren Angaben preis. Die Polizei von Waikato untersucht die Umstände des unerwarteten Todesfalles. Ihre Angehörigen befinden sich in tiefer Trauer.

Ihr Bruder Mitchell Podmore veröffentliche eine rührende Nachricht auf Facebook als Reaktion auf ihr Ableben: „Ruhe in Frieden meine großartige Schwester und geliebte Tochter von Phil Podmore. Du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.“

Auch der neuseeländische Verband und das verantwortliche Olympia Komitee zeigten sich bestürzt über den Tod der Sportlerin und sprachen der Familie in einem Statement ihr Beileid aus: „Wir drücken unser tiefstes Beileid für die Familie, Freunde und Andere aus der neuseeländischen Bevölkerung aus, die diesen Verlust betrauern.“ Des Weiteren seien Mitarbeiter, Sportler und ehemalige Weggefährten zutiefst betrübt über diesen Verlust. „Olivia wurde geliebt und respektiert“, heißt es weiter.

Auch Deutschlands Radsport-Ikone Kristina Vogel reagierte zutiefst berührt auf den Tod von Podmore. „Die Radsportwelt ist erschüttert“, schrieb mehrfache Olympia-Siegerin auf Instagram: „Sie hatte wohl gegen viele Hindernisse gekämpft und am Ende keinen anderen Ausweg mehr gesehen. Mein Herz ist gebrochen und ich wünsche der Familie ganz viel Kraft. Was wäre, wenn auch ich mentale Probleme hätte? Was wäre, wenn ich nach so einer Nachricht aufgegeben hätte? Können wir nicht anfangen aufeinander aufzupassen? Uns gegenseitig mehr Liebe schenken?”(men)

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