Deutsche Meisterschaften in Berlin

Biedermann: Warm machen für das letzte Duell mit Phelps

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Paul Biedermann.

Berlin - Ein bisschen Wehmut schwimmt mit, wenn Paul Biedermann am Wochenende in Berlin ins Becken springt. Seine letzte deutsche Meisterschaft läutet die Schlussbahn seiner Karriere ein.

Das Ende in Rio hat der Weltrekordler vor Augen - und ein letztes Duell mit seinem Lieblingsgegner im Sinn. "Wenn man einen immer auf der Rechnung haben sollte, dann Michael Phelps", sagt der 29-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Er scheint auch wieder in großartiger Verfassung zu sein."

Mit dem Rekord-Olympiasieger, der nach dem Rücktritt vom Rücktritt bei seinen fünften Sommerspielen seinen 22 Medaillen weitere hinzufügen will, verbindet Biedermann der größte Moment der Laufbahn: Bei der WM 2009 in Rom schnappte der Hallenser dem US-Superstar nicht nur den Titel über 200 m Freistil, sondern auch den Weltrekord weg - die erste Niederlage für den vermeintlich Unbesiegbaren nach vier Jahren.

Mit einem letzten Rennen gegen Phelps - vielleicht auf der Einzelstrecke, wahrscheinlich in der Staffel - würde sich der Kreis für Biedermann schließen. Wichtiger als der Gegner ist dem Doppel-Weltmeister von 2009 aber das ultimative Ziel: im dritten Anlauf endlich die erste Olympia-Medaille. Sollte er sie wie 2008 in Peking und 2012 in London als jeweils Fünfter erneut knapp verpassen, wäre es zwar, so beteuert er, "nicht tragisch, aber ich trainiere auch nicht jeden Tag, um in Rio Achter zu werden".

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