Ein Jahr nach Davis-Cup-Auftritt in Frankfurt

Plötzliche Reue bei Kohli!

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Philipp Kohlschreiber und Andre ­Begemann im HR-Studio.

München - Ist das der neue Philipp Kohlschreiber? Rückblickend „müsste man in sich gehen und alles ganz genau überdenken“, sagte die Nummer eins des deutschen Herrentennis im HR.

Damit zeigte Kohlschreiber erstmals Reue für den schmachvollen Davis-Cup-Auftritt in Frankfurt vor einem Jahr. Beim Stand von 3:0 gegen Spanien war damals kein deutscher Spieler zum bedeutungslosen letzten Einzel angetreten. Kohlschreiber soll im Losverfahren den Kürzeren gezogen haben, spielte aber trotzdem nicht. Den Fan-Frust könne er heute verstehen, deswegen will man diesen Fauxpas beim Duell kommendes Wochenende gegen Frankreich, das ebenfalls in Frankfurt stattfindet, „wiedergutmachen“. Niki Pilic, der neue Berater, hatte dem Augsburger empfohlen, sein Image zu ändern. Womöglich nimmt sich der 30-Jährige, der auf offiziellen Terminen stets von Manager Stephan Fehske belgeitet wird, das zu Herzen. Sportlich nimmt Kohlschreiber eine wichtige Rolle ein, ob er im letzten Karrieredrittel noch zum Publikumsliebling mutieren kann, ist fraglich. Sollte gegen die Franzosen vor dem letzten Einzel bereits eine Entscheidung gefallen sein, werde er dieses Mal auf jeden Fall spielen. „Es ist ein Versprechen“, sagte Kohlschreiber. Auch Pilic bestätigte, egal was passiert, „er muss alle Matches spielen“.

mm

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