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Positiver Corona-Test bei Wasserspringer Wesemann

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Moritz Wesemann
Hatte sich souverän für das WM-Finale qualifiziert: Moritz Wesemann. © Petr David Josek/AP/dpa/Archivbild

Wasserspringer Moritz Wesemann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und verpasst deshalb das WM-Finale vom Drei-Meter-Brett.

Budapest - Ein Schnelltest hatte das positive Resultat beim 20-Jährigen gebracht. Das Ergebnis eines anschließend durchgeführten PCR-Tests lag kurz vor dem Wettkampf am Nachmittag noch nicht vor. Es war der erste Corona-Fall im deutschen Team während der Titelkämpfe.

„Diese Entwicklung trifft uns als Mannschaft und vor allem auch Moritz persönlich sehr hart, doch die Gesundheit steht für uns immer an erster Stelle“, wurde Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow in einer Mitteilung des Deutschen Schwimm-Verbands zitiert. „Deswegen setzen wir die Vorgaben des Hygienekonzepts dieser Weltmeisterschaften konsequent um.“ Via Instagram wünschte Wesemann den anderen Startern „viel Glück und Erfolg“.

Die bei den anderen Teammitgliedern durchgeführten Corona-Tests fielen negativ aus. „Wie fast alle unserer Aktiven belegt Moritz ein Einzelzimmer und wird nun isoliert, dennoch werden wir alle anderen auch in den kommenden Tagen aufmerksam testen“, sagte Buschkow. Ob Wesemann am Weltmeisterschafts-Wettkampf vom Ein-Meter-Brett am Donnerstag teilnehmen kann, hängt vom Ergebnis des PCR-Tests ab.

Ins Finale vom Drei-Meter-Brett war Wesemann als Fünfter des Vorkampfes eingezogen. Zu den Favoriten im Kampf um die Medaillen zählte der Aachener bei seinem ersten Großereignis nicht. Völlig unmöglich wäre ein Podestplatz aber nicht gewesen. Gold und Silber gingen wie erwartet an China. Wang Zongyuan siegte vor Cao Yuan. Dritter wurde der Brite Jack Laugher. dpa

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