Klippers-Besitzer

Rassismus-Skandal: NBA sperrt Sterling lebenslang

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Lebenslang gesperrt: Donald Sterling, der Besitzer der Los Angeles Clippers.

New York - Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat auf den Rassismus-Skandal reagiert und den Besitzer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, lebenslang gesperrt.

Das gab Liga-Commissioner Adam Silver am Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York bekannt. Zudem sanktionierte er Sterling mit einer Strafe von 2,5 Millionen Dollar und schloss ihn von sämtlichen Liga-Aktivitäten aus. Silver betonte, dass er den NBA-Verwaltungsrat antreiben werde, Sterling zu einem Verkauf der Clippers zu drängen.

Sterling war auf einer Aufzeichnung zu hören, wie er im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen gemacht hatte. Damit hatte er zahlreiche Proteste ausgelöst. Erste Sponsoren kündigten an, die Zusammenarbeit mit dem Club zu beenden oder vorerst einzustellen. Der Verein hatte die Authentizität der Aufnahme zunächst infrage gestellt. Sterling hatte die Clippers 1981 erworben und ist somit der dienstälteste Team-Besitzer der NBA.

dpa

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