Beeindruckende Erfolgsbilanz

Roger Federer: Karriere und Erfolge – alle Infos zum Schweizer Tennis-Star

Roger Federer bei den Australian Open
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Roger Federer aus der Schweiz jubelt

Roger Federer ist ein Ausnahmetalent und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Trainingsdisziplin aus. Der Tennisspieler hat im Laufe seiner langen Karriere bisher 20 Grand-Slam-Turniere gewonnen.

Wimbledon – Am 6. Juni 2003 gewann Roger Federer erstmals, im Alter von nur 21 Jahren mit Wimbledon das wichtigste Tennisturnier der Welt. Der Tennisspieler setzte sich in drei Sätze gegen den Australier Mark Philippoussis durch. Danach gelang es Roger Federer, die Wimbledon Championships weitere sieben Mal zu gewinnen. Damit hält der Schweizer als Wimbledon-Sieger den Rekord.

Der Tennisspieler Roger Federer: Der Beginn seiner sportlichen Karriere

Roger Federer kam am 8. August 1981 in Basel als Sohn eines Schweizers und einer Südafrikanerin zur Welt. Anders als bei vielen anderen Weltklasse-Tennisspielern, wie zum Beispiel Boris Becker oder Andre Agassi, forcierten Roger Federers Eltern nicht schon in frühen Jahren seine Tenniskarriere. Federer selbst entschied sich als Teenager, Profi-Spieler zu werden. Seine ersten größeren Siege erzielte er erst in seinen späten Jugendjahren, dazu gehört unter anderem 1998 der Gewinn des Juniorenturniers Orange Bowl. In dem Jahr nahm der Tennisspieler als 17-Jähriger auch erstmals an der ATP-Tour teil. Seit 1999 ist Roger Federer als Tennis-Profi tätig.

Roger Federer: Seine größten Erfolge in den ersten Jahren

Bereits im Jahr seines Profi-Debuts schaffte es Roger Federer, unter die 100 Top der Weltrangliste zu gelangen. In den Anfangsjahren seiner Karriere weist die Erfolgs-Bilanz des Tennisspielers unter anderem die folgenden Highlights auf:

  • 2001 Sieg im Doppel beim Hopman Cup mit Martina Hingis
  • 2002 Gewinn des Hamburger Rothenbaum-Turniers
  • 2003 Sieger der Wimbledon Championship
  • 2003 Saisonabschluss als Zweiter der Weltrangliste

Roger Federer: Wichtige Sieger seiner weiteren Laufbahn

Im Jahr 2004 gelang Roger Federer der endgültige Durchbruch an die absolute Weltspitze. In jener Saison wurde der Schweizer Tennisspieler zur Nummer eins der Weltrangliste. Gleich zu Beginn des Jahres gewann er die Australian Open und damit den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Zahlreiche weitere Turniersiege folgten. Im selben Jahr kam es allerdings zu einer großen Enttäuschung bei den Olympischen Spielen von Athen: Federer schied bereits in der zweiten Runde aus.

In den folgenden Jahren entwickelte sich ein permanenter Wettstreit zwischen Roger Federer und dem fünf Jahre jüngeren spanischen Tennisspieler Rafael Nadal um die Führung der Weltrangliste. 2005 gewann Roger Federer gegen die Tennis-Legende Andre Agassi in dessen letzten Grand-Slam-Spiel, den US Open in New York.

Mit acht Siegen führt Roger Federer die Liste der Wimbledon-Sieger vor dem Australier Pete Sampras auf Rang zwei und Novak Djokovic sowie Björn Borg, beide auf Rang drei, an. Nach seinem ersten Sieg 2003 gewann er dieses bedeutende Tennisturnier gegen die folgenden Gegner:

  • 2004 / 2005 / 2009: Andy Roddick
  • 2006 / 2007: Rafael Nadal
  • 2012: Andy Murray
  • 2017: Marin Cilic

Darüber hinaus hält der Schweizer Tennisspieler den Rekord für die meisten Grand-Slam-Siege: Seine Bilanz weist hier 20 Erfolge auf.

Roger Federer: Die Trainer des Tennisspielers

Im Vergleich zu anderen Top-Spielern wechselte Roger Federer relativ häufig seine Trainer. Dabei nahm der Tennisspieler meist Trainer unter Vertrag, die bereits zuvor mit großem Erfolg für andere Tennisstars tätig waren. Während seiner Profi-Laufbahn waren und sind unter anderem die folgenden Tennis-Coaches für Federer tätig:

  • 1989 bis 1994: Adolf Kacovsky
  • 1991 bis 2000 (mit Unterbrechung): Peter Carter
  • 2000 bis 2003: Peter Lundgren
  • 2005 bis 2007: Tony Roche
  • 2010 bis 2013: Paul Annacone
  • 2014 und 2015: Stefan Edberg
  • seit 2016: Ivan Ljubicic

Die Saisons 2004 sowie 2008 und 2009 bestritt Roger Federer ohne Trainer.

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